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BOINC: Neue Software für Seti@home

Alle Clients beginnen mit SETI@home/BOINC bei null. Seti@Home plant umfangreiche Änderungen an seiner Software. So soll die kommende Version SETI@home, die in Kürze erscheinen soll, auf dem Berkeley Open Infrastructure for Network Computing (BOINC) basieren, was es erlaubt, mit der gleichen Software auch andere Sachverhalte zu bearbeiten und den Rechnerverbund so auch für andere Projekte zu öffnen. Einen großen Wermutstropfen hat das Ganze aber: Mit Einführung des neuen Systems starten alle Clients wieder mit einer Punktezahl von null.
/ Jens Ihlenfeld
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Neben der Möglichkeit, mit BOINC(öffnet im neuen Fenster) den eigenen Rechnern eine Vielzahl von verteilten Rechenprojekten zur Verfügung zu stellen, bietet die neue Software aber auch andere Vorteile. So soll es möglich sein, neue Software-Versionen zu verteilen, ohne dass der User diese erneut installieren muss. Zudem wird es für SETI@home möglich, neue Analysen der Daten vorzunehmen, beispielsweise, um nach anderen Typen von Radio-Signalen zu suchen. Aber auch andere Projekte wie beispielsweise Folding@home(öffnet im neuen Fenster) können sich BOINC anschließen.

Der Umstieg auf die neue Software soll für den User möglichst einfach werden, User und Teams werden automatisch übernommen. Die Zahl der berechneten Workunits wird zwar weiterhin in der Datenbank gespeichert, dennoch beginnen alle Clients wieder bei null, da man künftig mit BOINC auf eine neue Einheit wechselt. Da BOINC auch für andere Projekte offen sein soll, die womöglich andere Workunit-Größen haben, sei das alte Maß nicht länger sinnvoll. Die alte Software wird nur in einer Übergangszeit weiter genutzt werden können.


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