Napster 2.0 startet am 29. Oktober 2003
Wie bei anderen ähnlichen Services auch soll Napster 2.0 einzelne Songs im WMA-Format zum Preis von 99 US-Cent und ganze Alben für 9,95 US-Dollar bieten; die Songs sollen sich problemlos brennen und auf mobile Player übertragen lassen. Das gesamte Angebot beläuft sich auf 500.000 Titel. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für 9,95 US-Dollar pro Monat dem Premium-Service beizutreten. Mitglieder dieses Services können laut Roxio unbegrenzt Musik hören und sie herunterladen, haben Zugang zu 40 werbefreien interaktiven Radiosendern und kommen in den Genuss verschiedener Community-Angebote wie etwa dem Austauschen von Playlisten. Die Titel können aber nur so lange angehört werden, wie die Premium-Mitgliedschaft besteht.
Jeder US-Bürger kann zudem die Napster-2.0-Services zunächst kostenlos und ohne Verpflichtung herunterladen, Musikvideos ansehen und 30-Sekunden-Musikclips anhören.
"Ich habe Napster 2.0 schon ausprobiert und es ist richtig gut" , so Shawn Fenning, Erfinder der einstigen Napster-Tauschbörse und nun Berater für Napster 2.0. "Es verfügt über Community-Funktionen und man hat die Möglichkeit, neue Musikstücke aufzustöbern – also das, was im alten Napster schon wichtig war. Napster 2.0 ist schnell, einfach zu benutzen und die Klangqualität der Stücke geht weit über das originale Napster hinaus. In meinen Augen macht die digitale Musik am heutigen Tag einen großen Schritt nach vorn" , schwärmt Fenning.
Zusätzliche Partnerschaften sollen dem neuen Napster-Service schnell zu größerer Popularität verhelfen – so wird der Service auf dem US-amerikanischen Markt in die Microsoft Windows XP Media Center Edition 2004 integriert werden, Ende 2003 wird Gateway zudem als einziger PC-Hersteller seine Geräte in den USA mit installiertem Napster-Dienst ausliefern.