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Neue ATI-Treiber erlauben dynamische Übertaktung (Update)

... und können abgestürzte Grafikkarten während des Betriebs wiederbeleben

ATI hat mit dem Radeon-Grafiktreiberpaket "Catalyst 3.8" das nach eigenen Angaben wichtigste Software-Update veröffentlicht. Dafür sollen die automatische, dynamische Übertaktungsfunktion "Overdrive", die vor Grafikkarten- bzw. Grafiktreiberabstürzen schützende und in dieser Art bis jetzt nicht dagewesene Funktion "VPU Recover" und - nicht ganz so praktisch, aber witzig - Shader-Effekte auch für alte Spiele sorgen. Darüber hinaus soll in Zukunft auch Linux deutlich stärker mit ATI-Treibern versorgt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Overdrive-Übertaktungsfunktion kann den Grafikprozessor stets am Limit betreiben, wobei die Software die Taktrate im Betrieb hochtreibt und gleichzeitig durch rechtzeitiges Absenken darauf achtet, dass der Grafikchip durch die Übertaktung nicht in problematische Temperaturbereiche gerät. Leider funktioniert dies laut ATI nur in Verbindung mit den für Ende Oktober/Anfang November angekündigten neuen Radeon-9800-XT-Grafikkarten, da diese mit einem entsprechenden Kühlsystem und Temperaturfühlern ausgestattet sind.

Inhalt:
  1. Neue ATI-Treiber erlauben dynamische Übertaktung (Update)
  2. Neue ATI-Treiber erlauben dynamische Übertaktung (Update)

Allen Grafikkarten mit Radeon-Chips zugute kommt hingegen die für alle Nutzer seit langem sinnvollste neue Funktion VPU Recover: Sie erlaubt es dem Grafiktreiber ab der Catalyst-Version 3.8, sich wieder von Abstürzen der Grafikhardware zu erholen, indem diese auch ohne Windows-Neustart neu initialisiert wird. Je nachdem wie der Systemzustand aussieht, wenn VPU Recover aktiviert wurde, können sich Anwendungen entweder voll vom Grafikprozessor-Reset erholen oder müssen geschlossen werden, so dass das System zum Windows-Desktop zurückkehrt.

Um Absturzursachen durch den Grafiktreiber, Spiele oder Anwendungen schneller auf den Grund gehen zu können, hat ATI gleich noch einen Fehlerreport-Mechanismus integriert, der seine Analyse an ATIs Treiber-Entwickler sendet. Stabilitätsprobleme unter Windows, die oft durch Grafiktreiber auftreten, sollen damit größtenteils vermieden werden können, verspricht ATI. Von bestehenden Problemem mit Spielen befreit hat ATI laut aktueller Release-Note auch wieder seine Catalyst-3.8-Treiber (Treiberversion: 7.94), die nun einige Darstellungsfehler z.B. in FS 2004, CounterStrike und Tomb Raider 6 beseitigen. Damit Treiber in Zukunft besser auf Fehler abgeklopft werden können, hat ATI gar noch ein Beta-Treiber-Programm aus der Taufe gehoben, für das sich interessierte Nutzer anmelden können.

Sowohl Overdrive als auch VPU Recover wurden von ATI als Patent angemeldet. Eher witzig als wirklich sinnvoll sind die ebenfalls mit Catalyst 3.8 eingeführten neuen Shader-Effekte, mit denen alte Spiele in komplett neuem Aussehen erscheinen können. Der Nutzer hat die Wahl, ob man ein Spiel einfach mal mit invertierten Farben ("Inverse-Color"), als Umrisszeichnung ("Sketch"), in stilisiertem Schwarz-Weiß-Look oder im "Text-Modus" ("ASCII") spielen will.

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Neue ATI-Treiber erlauben dynamische Übertaktung (Update) 
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GRiNSER 11. Okt 2003

das ist nicht kindergartenherstellung sondern color coding damit man sich beim anschlie...

Hüendli 11. Okt 2003

Das alte (damit wir uns recht verstehen: P4C800 Deluxe) war nicht wesentlich schlechter...

Honk 10. Okt 2003

Hmmm, das scheint ein Problem in den Treibern ansich zu sein, den auch mit...

Honk 09. Okt 2003

Und wieder ein Neuzugang für die Liste "Features die die Welt nicht braucht...

Raulsinropa 09. Okt 2003

Weiß jemand ob es schon den softmod (9500 auf 9700) für diesen Treiber gibt? bzw. die...


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