Europaweit E-Government-Standards gefordert

Start der eGo2003 in Düsseldorf

"Um in Europa auf breiter Basis einen Erfahrungaustausch zum kommunalen E-Government sicherzustellen, sollte die EU-Kommission eine Lenkungsgruppe einrichten. Nach Deutschland Online gehört nun Europe Online auf die Agenda", regte Dr. Andreas Goerdeler, Referatsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), auf der eGo2003 in Düsseldorf an.

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Bei Europe Online, so Goerdeler, sollten Best-Practice-Beispiele aus ganz Europa gebündelt werden, um grenzüberschreitende E-Government-Lösungen zu entwickeln sowie die Interoperabilität nutzerfreundlicher Services zu gewährleisten. Goerdeler: "Mögliche Themen für Europe Online wären u.a. rechtsverbindliche Transaktionen, Standards für den sicheren Datenaustausch und für relevante Fachverfahren wie beispielsweise für das Meldewesen." Weitere Bereiche von Europe Online könnten die Qualifizierung der Mitarbeiter, das Wissensmanagement und der Know-how-Transfer sein.

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Paul Timmers, Abteilungsleiter E-Government der DG InfoSociety, Brüssel, unterstützte in seiner abschließenden Keynote diesen Vorschlag: "Durch den paneuropäischen Austausch von Best-Practice-Beispielen können wir noch viel Synergiepotenzial erschließen. Dafür brauchen wir ein gutes Rahmenkonzept und einen kontinuierlichen Austausch."

Ein Diskussionsthema in den Praxisforen der Messe war "die Öffnung geschlossener Verwaltungssysteme hin zu internen und externen Kunden", so die Zusammenfassung von Dr. Helmut Drüke vom Deutschen Institut für Urbanistik (DIFU), Berlin. Die zentrale Rolle von E-Government in ihren Staaten bestätigten auch die Vertreter neuer Beitrittsländer auf der eGo2003. Für Krzysztof Glomb, Mitglied der polnischen Organisation Cities on the Internet, zählen zu den wichtigen Zielen im E-Government "die Gewährleistung von Datenschutz und Sicherheit im Netz sowie die Verbesserung der wechselseitigen Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft. Nur dann wird eine generelle Modernisierung in der Verwaltung langfristig realisierbar."

Länderübergreifende Kontakte vermittelte auch die im Rahmen der eGo2003 stattfindende IT-Plattform NRW-NL. Der vom niederländischen Generalkonsulat initiierte Austausch zwischen den rund 50 anwesenden deutschen und niederländischen Firmen dient der konkreten Geschäftsanbahnung zwischen Informations- und Telekommunikationsunternehmen beider Staaten.

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Schirmherren der eGo2003 sind Dr. Erkki Liikanen, EU-Kommissar für Unternehmen und Informationsgesellschaft, Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, sowie Peer Steinbrück, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Initiator und Veranstalter der eGo2003 ist die IGEDO International GmbH, Düsseldorf, in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DIFU), Berlin. Die Kongressmesse wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gefördert.

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