DE-CIX 2 geht bei TeleCity in Betrieb
Derzeit laufen laut TeleCity und eco mehr als 90 Prozent der deutschen Peerings mit nationaler und internationaler Bestimmung über den DE-CIX. Der Ausbau der Internet-Infrastruktur in Deutschland und die zusätzliche Anbindung an die weltweiten Internet Backbones über den DE-CIX 2 sei vor allem auf Grund stark wachsender Teilnehmerzahlen am DECIX notwendig gewesen - derzeit sind rund 120 nationale sowie viele der großen internationalen Internet Service Provider (ISPs) an den DE-CIX 1 angeschlossen.
"Bei der Auswahl des Colocation Providers für den DE-CIX 2 standen für eco neben Faktoren wie Kapazität und technischer Qualität vor allem die physikalische und finanzielle Sicherheit des Providers sowie der Zugang zu möglichst vielen Carriern im Vordergrund" , erläutert Harald Summa, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft, die Entscheidung zu Gunsten von TeleCity. "Wir folgen mit der Entscheidung der Strategie anderer großer Internet-Knoten in Europa, die schon aus Sicherheitsgründen ebenfalls über mehrere Standorte verteilt betrieben werden."
Der durchschnittliche Datendurchsatz am DE-CIX liegt heute bereits bei rund 9 GBit/s, in Spitzenzeiten sind 13 GBit/s und mehr notwendig, um den Bandbreitenbedarf der Unternehmen zu decken.
"Für unsere Colocation-Kunden lässt die direkte räumliche Nähe zum DE-CIX 2 in Sachen Sicherheit und leistungsfähiger Infrastruktur nun keine Wünsche mehr offen" , so Dr. Béla Waldhauser, Geschäftsführer der TeleCity GmbH. Das 1998 in Großbritannien gegründete Unternehmen beschäftigt 170 Mitarbeiter und bezeichnet sich selbst als einen der größten unabhängigen IT-Dienstleister für Colocation und Managed Services in Europa und betreibt derzeit neun Rechenzentren an den Standorten Amsterdam, Dublin, Frankfurt, London, Manchester, Paris und Stockholm.



