Sony schrumpft PlayStation-2-Chips

Das Resultat findet sich als Erstes in der PSX, die Ende 2003 in Japan auf den Markt kommt: Sowohl die "Emotion Engine" getaufte, mit 294,912 MHz getaktete 128-Bit-PS2-CPU mit ihren zwei parallel arbeitenden Vektoreinheiten, als auch der als "Grafik-Synthesizer" bezeichnete, mit 147 MHz getaktete Grafikchip mit seinem leider etwas knappen 4-MByte-Embedded-DRAM wurden von Sony und Toshiba auf einem einzigen Chip mit der Bezeichnung "90nm EE+GS" vereint.
Die immer kleineren Chip-Strukturen ermöglichen nicht nur geringere Chipgrößen und höhere Integrationsdichten, sondern auch eine geringere Abwärme und somit leichtere, geräuschärmere Kühlung.
Während Sony Japan gegenüber Reuters bereits den Produktionsstart von überarbeiteteten PlayStation-2-Spielekonsolen mit "90nm EE+GS"-Chip für die Zeit unmittelbar nach Auslieferung der PSX in Japan angab, wollte Sony Computer Entertainment Deutschland gegenüber Golem.de noch keine Angaben dazu machen. Eine Ankündigung dazu soll erst später verschickt werden.