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Deutliche Zunahme von Windows-Viren und -Würmern

Allein im ersten Halbjahr 2003 knapp 1.000 neue Würmer und Viren. Wie der halbjährlich von Symantec erscheinende Internet Security Threat Report berichtet, wurden im ersten Halbjahr 2003 mehr als doppelt so viele Windows-Würmer und -Viren entdeckt wie noch im Zeitraum vor einem Jahr. Insgesamt existieren etwa 4.000 unterschiedliche Viren und Würmer, welche das Windows-32-API verwenden. Anwendern wird geraten, bereitgestellte Patches und Sicherheits-Updates für Software-Produkte unverzüglich einzuspielen.
/ Ingo Pakalski
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Gemäß dem Internet Security Threat Report von Symantec wurden im ersten Halbjahr 2003 994 Würmer und -Viren entdeckt, welche das Windows-32-API nutzen, womit eine stetige Zunahme zu verzeichnen ist. Das bedeutet, dass damit im Schnitt rund 5 neue Schädlinge pro Tag entdeckt wurden. Eine besonders starke Zunahme neuer Viren und Würmer hält seit dem ersten Halbjahr 2002 an, wo mit 445 Unholden ein Wert erreicht wurde, der sich im Jahr zuvor als grober Durchschnitt eingependelt hat. Aber bereits im zweiten Halbjahr 2002 wuchs die Menge neuer Viren und Würmer auf 687 rasant an, was sich nun im ersten Halbjahr 2003 mit knapp 1.000 Viren und Würmern fortsetzt. Damit existieren derzeit etwa 4.000 verschiedene Viren und Würmer, welche die Windows-32-API verwenden.

Symantec empfiehlt, bereitgestellte Patches und Sicherheits-Updates unverzüglich einzuspielen, da diese von manchen Würmern zur Verbreitung ausgenutzt werden. Allerdings werden Sicherheitslecks häufig erst lange nach Bereitstellung entsprechender Patches in Würmern eingesetzt.


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