Nokia beginnt mit dem Verkauf des Spiele-Handys N-Gage
Das N-Gage bietet ein Display mit Hintergrundbeleuchtung und 4.096 Farben bei einer Auflösung von 176 x 208 Bildpunkten. Über einen integrierten Bluetooth-Chip können sich mehrere Spieler drahtlos verbinden und gegeneinander oder miteinander spielen. Für die Spiel- und Gerätesteuerung besitzt das Gerät ein 8-Wege-Steuerkreuz. Die Spiele werden separat auf Spiele-Karten (MultiMediaCard) ausgeliefert und müssen etwas umständlich eingelegt werden – zum Wechsel des Spiels ist es nötig, den Akku abzunehmen und die neue Spiele-Karte in das Gerät zu klemmen.
Zur Realisierung der Online-Spiele hat Nokia die "N-Gage Arena" eingerichtet, eine virtuelle Spieler-Community. Hier können N-Gage-Besitzer nach Spielpartnern für mobiles Online-Gaming zu suchen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich über diese Plattform mit anderen Spielern auszutauschen. Die Dienste der N-Gage Arena werden für einen Testzeitraum kostenlos zur Verfügung stehen, dem Spieler entstehen zunächst also nur die Verbindungskosten, die vom Netzbetreiber in Rechnung gestellt werden.
"Ab sofort wird es mit Sicherheit eine Menge müder Daumen geben" , so Ilkka Raiskinen, Senior Vice President, Entertainment und Media, Nokia Mobile Phones. "Nach Monaten des Wartens und der Spannung können Sie jetzt in den Laden gehen und beginnen, Spiele gegen andere Menschen zu spielen – ganz gleich wo Sie sich befinden. Das Nokia-N-Gage-Spiele-Terminal ermöglicht spannende neue Spielerlebnisse mit und gegen Gamer überall auf der Welt."
Der Verkaufspreis des N-Gage liegt ohne Vertrag bei etwa 300,- Euro; bei Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrages wird das Gerät in verschiedenen Märkten bereits für 1 Euro angeboten. Dafür sind die Spiele nicht gerade günstig: Zwischen 40 und 50 Euro muss für eine der Game-Karten bezahlt werden. Das Nokia-N-Gage-Spiele-Terminal und die Spiele-Titel werden weltweit im ausgewählten, auf Spiele spezialisierten Fachhandel, in Verkaufsstellen für Videospiele sowie über die üblichen Vertriebskanäle für Mobiltelefone erhältlich sein.
Nokia war bisher leider nicht in der Lage, Golem.de ein Testgerät des N-Gage zur Verfügung zu stellen.