OpenOffice 1.1 in deutscher Sprache verfügbar

Neue Makro-Datei übernimmt Wörterbuch-Installation

Weniger als eine Woche nach Erscheinen der englischsprachigen Ausführung von OpenOffice 1.1 ist das Office-Paket ab sofort in deutscher Sprache für Windows und Linux verfügbar. Im Unterschied zur Version 1.0.x von OpenOffice wurden zahlreiche Neuerungen in die Office-Suite integriert, wobei auch die Kompatibilität mit Microsofts Office-Dateien wesentlich verbessert sein soll. Mit OpenOffice 1.1 lassen sich beliebige Daten mit einem Knopfdruck als PDF-Datei exportieren. Das Makro DicOOo übernimmt die bequeme, plattformübergreifende Installation von Wörterbuch-Dateien in OpenOffice.

Artikel veröffentlicht am ,

OpenOffice 1.1 unterstützt im Vergleich zu OpenOffice 1.0.x deutlich mehr Dateiformate. So lassen Office-Dateien in PDA-spezifischen Formaten ausgeben, wobei OpenOffice für PalmOS AportisDoc und für WindowsCE Pocket Word und Pocket Excel unterstützt. Zu den weiteren neu hinzugekommenen Dateiformaten gehören der Im- und Export von DocBook XML sowie der Export von Macromedia Flash (swf), XHTML und Text-XML. Für das XML-Format aus Office 2003 wurde ein beispielhafter XSLT-Filter integriert.

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Als weitere Neuerung kennt OpenOffice 1.1 einen Makrorekorder, um mehrere Befehle zusammenzufassen, um so wiederkehrende Aufgaben bequem abzuwickeln. Durch eine n-gram-Analyse bei der Rechtschreibprüfung werden verbesserte Korrekturvorschläge versprochen und komplexe Textlayouts besser unterstützt, wobei auch vertikalschreibende Sprachen möglich sind. Die Textverarbeitung von OpenOffice verträgt sich nach Entwicklerangaben nun besser mit Fußnoten, während das gesamte Office-Paket für Behinderte besser nutzbar ist. Die Startzeit der Office-Applikation soll im Unterschied zur Version 1.0.x deutlich verkürzt sein.

Entwicklern steht mit der UNO-Python-Bridge die Möglichkeit zur Verfügung, UNO-Komponenten für OpenOffice in Python zu entwickeln. Ein so genannter "Crash Reporter" informiert die Entwickler im Fall eines Absturzes und übermittelt entsprechende Informationen an diese. Damit will das Team von OpenOffice Fehler besser eingrenzen und gegebenenfalls beheben können. Zum Lieferumfang des Office-Pakets gehören zudem Bitstreams Vera Fonts.

OpenOffice enthält Komponenten zur Textverarbeitung, für Tabellenkalkulationen, Präsentationen sowie einen HTML-Editor, Formeleditor, ein Zeichenprogramm und eine Datenbankanbindung. Dabei versteht das freie Office-Paket die Dateiformate von Microsofts Office-Paket.

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OpenOffice 1.1 ist ab sofort in deutscher Sprache für die Plattformen Windows und Linux als Download erhältlich. Das Windows-Archiv weist dabei eine Größe von 64,7 MByte auf, während das Linux-Archiv auf 75,9 MByte kommt. Die aktuelle Version kann über bestehende Installationen von OpenOffice 1.0.x aufgespielt werden, wobei nach Herstellerangaben alle Einstellungen erhalten bleiben. Zur bequemen Nachinstallation von Wörterbüchern, Thesauri oder Silbentrennungsdateien steht die plattformübergreifende Makro-Datei DicOOo für OpenOffice zum Download bereit, worüber Golem.de bereits im Zuge des Erscheinens einer Beta-Version berichtet hat.

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Hendrik 26. Okt 2004

Hallo, kann ich also einfach die Installation auf dem USB-Stick durchführen und muss dann...

Lars 15. Okt 2003

gute Idee... werde ich mal ausprobieren....

Frank 14. Okt 2003

Hallo, ich hab ein bisschen mit Open Office rumgespielt und ne nette Verwendung dafür auf...

s.lenger 09. Okt 2003

ich finde es gut das es so etwas wie openoffice gibt da microsoft so ca. 95 % des...

Mousse 08. Okt 2003

Die fertigen PCs kosten mehr, weil die Händler für diese "Software-Pakete" an M$ zahlen...



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