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NEC setzt auf Bitboys Oy - LCD-Treiber integriert Grafikchip

Ein-Chip-Lösung zur Ansteuerung von Handy-Displays. NEC hat einen der ersten TFT-LCD-Treiberchips vorgestellt, der nicht nur die elektrische Ansteuerung der LCDs erledigt, sondern auch gleich einen Grafikkern integriert. Letzterer stammt von finnischen Grafikchip-Entwickler Bitboys Oy und wurde speziell für NEC angepasst.
/ Christian Klaß
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Die jetzt als Muster für Handy-Hersteller zur Verfügung stehenden Ein-Chip-TFT-LCD-Treiber beinhalten den Source Driver, den Gate Driver, die Stromversorgung, das Display-SRAM und die Grafik-Engine. Der Bitboys-Oy-Grafikkern unterstützt Vektorgrafik- und laut NEC als erster auch Kurven-Berechnungen – alles inklusive Kantenglättung und 16-stufigem Alpha-Blending. Wenn der Grafikkern nicht benötigt wird, soll dieser Teil des Chips sich auch abschalten lassen, um die Akkus zu schonen.

Dank der Kombination von LCD-Treiber- und Mobil-Grafikchip sollen einfachere und kompaktere Platinen-Designs möglich werden, auch da der Chip direkt an der Kontaktecke des LCD-Glases per Chip-on-Glass-Verbindung (COG) angebracht werden kann. Dank der Verwendung der bekannten Schnittstellen und Kompatibilität zu LCD-Controller-Treiber-Chips ohne Grafik-Engine sollen auch auf NEC-Chips basierende Gerätedesigns schnell mit der erweiterten Komponente versehen werden können.

Der Start der Massenproduktion des TFT-LCD-Treiberchips mit integriertem Bitboys-Oy-Grafikkern ist für Dezember 2003 geplant, bis März 2004 will NEC 500.000 Stück davon produziert haben. Vorserienmuster des Chips kosten 19,- US-Dollar, sie sind auf der am 7. Oktober 2003 beginnenden Fachmesse Ceatec Japan 2003 in Tokio zu sehen.


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