• IT-Karriere:
  • Services:

Trojaner nutzt offenes Sicherheitsleck im Internet Explorer

Infektion allein durch den Besuch einer Webseite mit dem Internet Explorer

Im Internet ist ein Trojaner unter der Bezeichnung Qhosts respektive QHosts-1 entdeckt worden, der sich eine nicht bereinigte Sicherheitslücke im Internet Explorer zu Nutze macht. Bereits durch den Besuch einer Webseite kann man sich diesen Trojaner einfangen. Eine weitere Verbreitungsroutine besitzt der Schädling aber nicht, so dass er bislang nur selten in freier Wildbahn gesichtet wurde.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Sicherheitsloch im Internet Explorer der Versionen 5.0, 5.5 und 6.0 steckt in den Komponenten ActiveScripting und ActiveX, was dem Trojaner erlaubt, beliebigen Programmcode auf dem befallenen System auszuführen. Nur im Internet Explorer 6.0 lässt sich die Sicherheitslücke durch Deaktivieren von ActiveScripting und ActiveX umgehen; in den beiden älteren Versionen des Browsers bleibt die Abschaltung wirkungslos und es genügt somit der Besuch einer entsprechenden Webseite, um Opfer des Trojaners zu werden. Microsoft bietet bislang keinen Patch gegen das Sicherheitsloch an. Daher sollte man derzeit sehr genau überlegen, welche Webseiten man mit dem Internet Explorer besucht oder bis zur Bereitstellung eines Patches auf andere Browser wie etwa Firebird, Mozilla oder Opera ausweichen.

Der nun entdeckte Trojaner verändert die Netzwerkeinstellungen des befallenen Windows-PCs, indem er die Einträge des DNS-Servers auf spezielle IP-Adressen umleitet. Dadurch leitet der Trojaner Webseiten-Aufrufe an andere Adressen um und kann Opfer so dazu bringen, bestimmte Webseiten zu besuchen. Die meisten Hersteller von Antiviren-Software haben ihre Signatur-Dateien bereits aktualisiert und stellen diese zum Download bereit, so dass damit der Trojaner erkannt werden kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Chromebook 314 14,1 Zoll Full-HD für 189€, Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 10,1 Zoll...
  2. (aktuell u. a. Samsung Crystal 65TU6979 65-Zoll-LED für 599€, HP 17-by3658ng Notebook 17,3 Zoll...
  3. (u. a. XMAS-Deals Week 1 (u. a. Fallout 4: Game of the Year Edition für 17,99€, Star Wars...
  4. (u. a. KD-55XH8096 55-Zoll-LED (2020) für 555€, KD-65XH8096 65-Zoll-LED (2020) für 799€)

zzeroo 06. Okt 2003

...irgendwann? 10 min. is doch alles schon bekannt.

zzeroo 06. Okt 2003

Jo und die Updates kommen von Microsoft alles im Allem doch so schnell das wi... äh das...

Leo 06. Okt 2003

Na dann müssen die Viren auf meinen C64-Disketten wohl Einbildung gewesen sein ;)

Danusch 05. Okt 2003

Mag sein dass es auch bei anderen Browsern den einen oder anderen Fehler gibt, doch wird...

Hannes 05. Okt 2003

Aber ja, natürlich. Zwei Jahre Dauerlauf. Das kannst du meinetwegen deiner Großmama...


Folgen Sie uns
       


Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X)

Im Video zeigt Golem.de, wie Yakuza - Like a Dragon auf der Xbox Series X aussieht.

Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X) Video aufrufen
Chang'e 5: Chinesischer Probensammler ist unterwegs zum Mond
Chang'e 5
Chinesischer Probensammler ist unterwegs zum Mond

Nach 44 Jahren soll eine chinesische Raumsonde endlich wieder Gesteinsproben vom Mond zur Erde bringen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Nasa hat überraschenden Favoriten bei Mondlanderkonzept
  2. SLS Nasa bestellt Triebwerke für den Preis einer ganzen Rakete
  3. Artemis Base Camp Nasa plant Mondhabitat

Keyboardio Atreus im Test: Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker
Keyboardio Atreus im Test
Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker

Eine extreme Tastatur für besondere Geschmäcker: Die Atreus von Keyboardio ist äußerst gewöhnungsbedürftig, belohnt aber mit angenehmem Tippgefühl.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. HyperX x Ducky One 2 Mini im Test Kompakt, leuchtstark, limitiert
  2. Nemeio Tastatur mit E-Paper-Tasten ist finanziert
  3. Everest Max im Test Mehr kann man von einer Tastatur nicht wollen

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  2. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe
  3. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht

    •  /