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Studie über Auswirkungen "intelligenter" Alltagsgegenstände

Mit dem Vordringen der "schlauen" Gegenstände in den Alltag wird die Anzahl der NIS-Quellen markant zunehmen. Zwar handelt es sich dabei um schwache Strahlungsdosen, aber die Exposition wird häufig sehr nahe am menschlichen Körper und rund um die Uhr erfolgen. Deshalb bestünde großer Bedarf für die weitere Erforschung der gesundheitlichen Auswirkungen nichtionisierender Strahlung.

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Die immer kleiner und leichter werdenden elektronischen Bestandteile der Computer versprechen Einsparungen beim Materialverbrauch. Dies sei aus ökologischer Sicht begrüßenswert. Unter dem Strich könnte aber dieser Einsparungseffekt kompensiert oder gar überkompensiert werden, durch die riesige Zahl der mit Elektronik durchsetzten Gegenstände. Diese Entwicklung sei heute noch schwer absehbar. Die Fachleute sprechen dabei von einem Rebound-Effekt. Die Verkleinerung und Einbettung der Komponenten in andere Gegenstände wie z.B. Verpackungen würde zudem die ohnehin anstehende Entsorgungsproblematik für den zukünftig anfallenden Elektronikschrott weiter zuspitzen. Ein Rebound-Effekt könnte sich ebenso beim Energieverbrauch anbahnen. Zwar sei absehbar, dass elektronische Geräte, die ihren Energiebedarf auf die gegebenen Umstände optimal abstimmen, als Einzelne weniger Strom fressen als ihre weniger smarten Vorgängermodelle. Werden indes immer mehr Gegenstände drahtlos vernetzt, wird hierfür eine unterbrechungsfrei betriebene Netzwerk-Infrastruktur benötigt, deren Stromverbrauch zunimmt.

Die individualisierten digitalen Dienstleistungen durch elektronische Gegenstände sind nach Ansicht der Studienautoren in ihren Wirkungen zweischneidig. Den einen werden sie einen Gewinn an Sicherheit und Lebensqualität bieten, bei anderen hingegen die Befürchtung vor Überwachung und digitaler Bevormundung wecken. Die TA-SWISS-Studie zeigt, dass wir in der zukünftigen Informationsgesellschaft noch verwundbarer sein werden. Absehbarer Handlungsbedarf bestehe beispielsweise beim Haftpflichtrecht und beim Datenschutz. Dieser Trend zur Computerisierung des Alltags wird die Zusammenhänge zwischen einer Handlung und deren Folgen mehr und mehr verschleiern. Auch sollte dafür gesorgt werden, dass sich die Menschen der totalen Vernetzung nach Bedarf entziehen können. Die TA-SWISS-Studie enthält eine Reihe von weiteren Empfehlungen für Politik, Forschung, Ausbildung sowie private und öffentliche Unternehmen. Durch Anwendung des Vorsorgeprinzips kann die Entwicklung hin zum "alles durchdringenden Computer" in Bahnen gelenkt werden, welche die zahlreichen positiven Möglichkeiten erst voll zum Tragen kommen lassen.

Von der Studie sind zwei Versionen erschienen: 14-seitige, allgemeinverständlich formulierte Kurzfassung TA 46A/2003 "Unser Alltag im Netz der schlauen Gegenstände" (Bern 2003) und eine 351-seitige Langfassung TA 46/2003 "Das Vorsorgeprinzip in der Informationsgesellschaft. Auswirkungen des Pervasive Computing auf Gesundheit und Umwelt" (Bern 2003). Beide Fassungen sollen unter http://www.izt.de kostenlos verfügbar sein.

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