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Endlich: Fertige Version von OpenOffice 1.1 ist da

Englischsprachige Version verfügbar; deutsche Version folgt in etwa einer Woche

Nach fünf Release Candidates steht ab sofort OpenOffice 1.1 als fertige Version zum Download bereit. Das Entwickler-Team hat besonderes Augenmerk darauf gelegt, eine möglichst stabil laufende fertige Version anzubieten, so dass aus den ursprünglich drei geplanten Release Candidates fünf wurden. Derzeit steht die englische Sprachversion von OpenOffice 1.1 zum Download bereit, die deutsche Ausführung soll in etwa einer Woche erscheinen.

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OpenOffice 1.1 bietet im Vergleich zu OpenOffice 1.0.x die Möglichkeit, Office-Dokumente direkt als PDF-Datei zu exportieren und Daten so anderen ohne große Schwierigkeiten zur Ansicht zur Verfügung zu stellen. Ferner soll die Kompatibilität mit Microsofts Office-Dateien deutlich verbessert worden sein. Office-Dateien lassen sich zudem in PDA-spezifischen Formaten ausgeben, wobei OpenOffice für PalmOS AportisDoc und für WindowsCE Pocket Word und Pocket Excel unterstützt. Zu den weiteren neu hinzugekommenen Dateiformaten gehören der Im- und Export von DocBook XML sowie der Export von Macromedia Flash (swf), XHTML und Text-XML. Für das XML-Format aus Office 2003 wurde ein beispielhafter XSLT-Filter integriert.

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Als weitere Neuerung kennt OpenOffice 1.1 einen Makrorekorder, um mehrere Befehle zusammenfassen zu können, um so wiederkehrende Aufgaben bequem abzuwickeln. Durch eine n-gram-Analyse bei der Rechtschreibprüfung werden verbesserte Korrekturvorschläge versprochen und komplexe Textlayouts besser unterstützt, wobei auch vertikalschreibende Sprachen möglich sind. Die Textverarbeitung von OpenOffice verträgt sich nach Entwicklerangaben nun besser mit Fußnoten, während das gesamte Office-Paket für Behinderte besser nutzbar sein soll. Die Entwickler versprechen, dass sich die Startzeit der Office-Applikation im Unterschied zur Version 1.0.x deutlich verkürzt hat.

Entwicklern steht mit der UNO-Python-Bridge die Möglichkeit zur Verfügung, UNO-Komponenten für OpenOffice in Python zu entwickeln. Ein so genannter "Crash Reporter" informiert die Entwickler im Fall eines Absturzes und übermittelt entsprechende Informationen an diese. Damit will das Team von OpenOffice Fehler besser eingrenzen und gegebenenfalls beheben können. Zum Lieferumfang des Office-Pakets gehören zudem Bitstreams Vera Fonts.

OpenOffice enthält Komponenten zur Textverarbeitung, für Tabellenkalkulationen, Präsentationen sowie einen HTML-Editor, Formeleditor, ein Zeichenprogramm und eine Datenbankanbindung. Dabei versteht das freie Office-Paket die Dateiformate von Microsofts Office-Paket.

OpenOffice 1.1 ist ab sofort in englischer Sprache für die Plattformen Windows, Linux und Solaris als Download erhältlich. Das Windows-Archiv weist dabei eine Größe von 63,5 MByte auf, während das Linux-Archiv auf 74,7 MByte kommt und das Solaris-Paket 85,9 MByte groß ist. Die aktuelle Version kann über bestehende Installationen von OpenOffice 1.0.x aufgespielt werden, wobei nach Herstellerangaben alle Einstellungen erhalten bleiben.

Die Entwickler von OpenOffice haben das Erscheinen der Version 1.1 zum Anlass genommen, einiges Zahlenmaterial rund um das Office-Paket bekannt zu geben: Demnach wurde die Office-Suite seit dem Erscheinen der Version 1.0 im Mai 2002 mehr als 19 Millionen Mal heruntergeladen. Laut Umfragen wurde die Software dabei am häufigsten auf der Windows-Plattform installiert. An dem Office-Paket arbeiten weltweit über 10.000 Team-Mitglieder.

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Gieselher 04. Okt 2003

Seufz, darum geht es nicht. Ich habe eine 45MBit-Anbindung, das ist nicht das Thema. Es...

Lars 04. Okt 2003

Ich kenne das, daher mein Mitleid. In solchen Fällen bin ich meinem Großvater immer...

Frank 03. Okt 2003

Wenn du in Thunderbird unter "Tools/Import" auswählst kannst du ja zwischen "Mail...

Mike 03. Okt 2003

Mozilla-Mail kann man auch ohne Browser installieren. Oder man benutzt Thunderbird. Den...

DetSp 02. Okt 2003

Wenn Du eine Version möchtest, lad' ich Dir gern eine runter. Den Rohling übernehme ich...


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