Angetestet: Radeon 9800 XT - Aufgemotzter Radeon 9800 Pro
Eine für den stabilen Rechnerbetrieb sehr sinnvolle Funktion soll außerdem in künftigen Catalyst-Treibern zu finden sein und allen ATI-Grafikkarten zugute kommen: Stürzt die Grafikkarte ab, soll der Grafikchip ohne Rechnerneustart vom Treiber automatisch neu initialisiert werden können. Im Idealfall läuft der Rechner also bei abgeschmierter Grafikkarte kurze Zeit später wieder weiter. Die Technik könnte Windows generell gut tun, so dass man sich nicht wundern würde, wenn Microsoft daran interessiert wäre.
Golem.de hatte die Möglichkeit, eines der Radeon-9800-XT-Referenz-Boards für kurze Zeit auf einem Redaktionstestrechner (AthlonXP 2600+, Nforce-2-Mainboard, 512 MByte DDR400 SDRAM, Windows XP) anzutesten. Dank der noch nicht im Treiber integrierten Lüfterregelung und -überwachung war die Grafikkarte eher einen Tick lauter als die zum Vergleich mitgetesteten Grafikkarten mit Radeon-9800-Pro- und -9700-Pro-Chip und deren kleineren aktiven Lüftern.
In der auf DirectX-8-Effekte setzenden X2-Rolling-Demo (1.024 x 768 Bildpunkte, alle Details/Effekte aktiviert) schaffte die Radeon-9800-XT-Grafikkarte sowohl ohne (40 Bilder/s) als auch mit (38 Bilder/s) Kantenglättung nur durchschnittlich zwei Bilder pro Sekunde mehr als eine Radeon-9800-Pro- und vier Bilder/s mehr als eine Radeon-9700-Pro-Grafikkarte.
Beim ebenfalls auf DirectX 8 setzenden 3D-Shooter Unreal Tournament 2003 sind ohne Kantenglättung gar keine bis nur geringe Unterschiede zwischen Radeon 9800 XT, 9800 Pro und 9700 Pro auszumachen. Selbst bei 1.600 x 1.200 Bildpunkten liegen das neue Top-Modell (96 Bilder/s) und die älteren Modelle 9800 Pro (94 Bilder/s) und Radeon 9700 Pro (92 Bilder/s) kaum auseinander. Mit per Treiber aktivierter 4-Sample-Anti-Aliasing und 8facher anisotrophischer Filterung kommt in allen getesteten Auflösungen etwas mehr Abstand zwischen die Modelle: Bei 1.024 x 786 Bildpunkten liegt die 9800 XT bei 95 Bildern/s, während die 9800 Pro mit 90 Bildern/s und die 9700 Pro mit 86 Bildern/s etwas weiter hinten liegen. Unter 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200 Bildpunkten kann sich die 9800 XT mit etwa 77 Bildern/s noch etwas weiter von 9800 Pro (rund 70 Bilder/s) und 9700 Pro (rund 63 Bilder/s) entfernen. Bahnbrechend ist auch das nicht, aber es zeigt, dass ATI noch einiges aus seiner 9800-Serie rausholen konnte.
Im eher für Nvidia-Karten optimierten, auf einem DirectX-9-Spiel basierenden Gun Metal Benchmark 2 (1.024 x 786 Bildpunkte mit 4x Anti-Aliasing, alle Details/Effekte aktiviert) lag die Zahl der gemittelten Bilder/s dichter zusammen: rund 25 Bilder/s für Radeon 9800 XT, ca. 24 Bilder/s für Radeon 9800 Pro und ebenfalls knapp 24 Bilder/s für Radeon 9700 Pro. Ähnlich weit bzw. gering auseinander liegen die Karten im AquaMark 3, einem auf dem Spiel Aquanox 2 basierenden DirectX-9-Benchmark mit aufwendiger Unterwassergrafik: Im Standardtest mit 1.024 x 768, ohne Kantenglättung, mit 4fach anisotrophischer Filterung, schaffte es die Radeon 9800 XT auf einen "Triscore" (entspricht Bildrate x 1.000) von 26.291 Punkten, während die Radeon 9800 Pro bei 25.827 und die Radeon 9700Pro bei 25.171 Punkten liegt. Den Grafikleistungswert "GFX" gibt der AquaMark 3 mit 4.122 Punkten für die Radeon 9800 XT, mit 4.023 Punkten für die Radeon 9800Pro und mit 3.861 Punkten für die Radeon 9700Pro an. Der CPU-Wert des Testrechners beträgt 6.616 Punkte.
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