Bundesliga-Fußballer um Geld aus Videospielen geprellt?

Stern berichtet über unterschlagene Gelder

Wie das Magazin Stern in seiner Ausgabe vom 1. Oktober 2003 berichtet, haben die internationale Fußballergewerkschaft Fifpro und die deutsche Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) in den vergangenen drei Jahren heimlich 539.000 US-Dollar aus Lizenzgebühren für digitale Fußballspiele kassiert, die eigentlich den Spielern zustanden.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Stern nahm der Dachverband die Lizenzen für die deutschen Stars ein, obwohl er durchaus wusste, dass er die Persönlichkeitsrechte an den Nationalspielern gar nicht besitzt. Spitzenvertreter des Deutschen Fußball-Bundes hätten die Fifpro-Funktionäre bei einem Treffen im Jahr 2000 eindeutig auf diesen Umstand hingewiesen. Auch die VdV hätte ihre Kollegen mehrfach auf die komplizierte Rechtslage aufmerksam gemacht, sich aber dennoch Geld aus den Lizenzerlösen überweisen lassen.

Ans Licht gekommen ist die Angelegenheit vor allem auch durch das Vorgehen von Oliver Kahn, der gegen Electronic Arts Klage wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte anstrengte und vor dem Landgericht Hamburg in erster Instanz auch Recht bekam. Das Fußballspiel Fifa WM 2002 darf infolgedessen nicht mehr vertrieben werden.

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drummerboy 01. Okt 2003

das problem ist doch nicht, dass die firmen geld zahlen, damit sie die spielergesichter...

bunna 30. Sep 2003

fc bayern und die nationalmanschaft nehm' ich bei fifa nie wieder. jetzt schiesse ich...

c.b. 30. Sep 2003

Da hast Du natürlich recht....:-) Was meinst Du, sollen wir den armen Kickern pro...

Belph 30. Sep 2003

Mal sehr realistisch gesehen, es ist schon so. Ein Dreck.



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