Internet Society gegen VeriSigns SiteFinder

VeriSign soll seinen umstrittenen Dienst zumindest vorläufig einstellen

Die Internet Society (ISOC) hat sich gegen VeriSigns SiteFinder ausgesprochen. Der Dienst löst auch nicht existierende Domainnamen unter den Top-Level-Domains .com und .net auf und leitet die Nutzer auf eine Website von VeriSign um. Die Internet Society sieht dadurch die Stabilität des Internets gefährdet.

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VeriSign habe seinen SiteFinder nahezu ohne Rücksprache mit den technischen Verantwortlichen eingeführt. Nach Ansicht von Lynn St.Amour, Präsidentin der Internet Society, verletzt VeriSigns Vorgehen viele der architektonischen Prinzipien, die das enorme Wachstum des Internets erst ermöglicht hätten. Wird SiteFinder nicht abgeschaltet, werde es zunehmend Software geben die hilft, den SiteFinder zu umgehen, die ihrerseites aber möglicherweise die Stabilität des Internets gefährden könne.

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Die ISOC fordert VeriSign daher auf, freiwillig seinen SiteFinder abzuschalten, bis diese sich den Sorgen der Techniker angenommen hätten. Man unterstütze ein Vorgehen der ICANN und des US-Witschaftsministeriums, um sicherzustellen, dass der Dienst vorläufig abgeschaltet werde.

Zuvor hatten sich bereits das Internet Architecture Board (IAB), ICANN Security and Stability Advisory Committee und Public Interest Registry, verantworltich für die Top-Level-Domain .org, gegen den SiteFinder ausgesprochen. Das Internet Software Consortium hatte mit der Veröffentlichung einer neuen BIND-Version reagiert.

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