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Memory-Stick-Videorekorder für Clié-PDAs

Anschluss auch an den Fernseher möglich

Bisher nur für den japanischen und US-amerikanischen Markt hat Sony seinen Digitalvideorekorder "Clié PEGA-VR100K" angekündigt. Der etwa VHS-Kassetten große PEGA-VR100K nimmt Fernsehsendungen auf Memory-Stick-Medien auf, die dann in Clié-PDAs oder - dank eines Videoausgangs - auf dem Fernseher wiedergegeben werden können.

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Die Videoaufzeichnung erfolgt per MPEG-4-Simple-Profile, für Audio setzt Sony auf MPEG AAC-LC - wobei es vier verschiedene Kompressionsstufen (HQ, SP, LP1, LP2) gibt. Die größte Aufzeichnungsdauer erreicht man mit einem Memory Stick Duo 1 GByte, in der höchsten Qualität (320 x 240 Bildpunkten, 384 kbps Video, 128-kbps-Stereoton) passen darauf etwas über 4 Stunden, in der mittleren Qualität (320 x 240 Pixel, 218 kbps Video, 64-kbps-Stereoton) knapp 7,5 Stunden und in den Long-Play-Modi (160 x 112 oder 176 x 144 Pixel, 96/64 kbps Video, 32/64 kbps Audio Mono/Stereo) rund 16,5 Stunden vertontes Video bei 15 Bildern/s. Zum Vergleich: Auf einen 128-MByte-Memory-Stick passen 30 Minuten in höchster Qualitätsstufe, eine Stunde in der normalen Qualität und etwas über zwei Stunden mit den Long-Play-Einstellungen.

Clié PEGA-VR100K
Clié PEGA-VR100K
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An Schnittstellen werden neben Antenneneingang und analogem Audio- und Videoausgang auch analoge Audio- und Video-Eingänge für die Aufzeichnung von externen Quellen geboten. Der primär als Zubehör für die Clié-PDA-Serien PEG-NZ, PEG-NX, PEG-UX und PEG-TG gedachte "Clié PEGA-VR100K ist nur mit einem NTSC-fähigen TV-Tuner ausgestattet, ein wirklich internationaler Einsatz des kompakten und somit auch zur Mitnahme geeigneten Geräts ist damit nur eingeschränkt möglich. Immerhin ermöglicht aber die Aufzeichnung auf Memory Stick - unterstützt werden dabei die Typen "Memory Stick PRO", "Memory Stick Duo", "MagicGate Memory Stick" und "MagicGate Memory Stick Duo" - bereits aufgezeichnete Fernsehsendungen mitnehmen und jederzeit auf den kleinen Handcomputern betrachten zu können. Vorausgesetzt, deren Akku spielt mit.

Die mitgelieferte Videosoftware schreibt die Anweisungen für den Clié PEGA-VR100K auf Memory Stick, wird dieser eingesteckt, weiß der nur 16 x 3 x 16,13 mm große und 470 Gramm leichte Digitalvideorekorder, was wie und wann aufgenommen werden soll. Ob eine Steuerung auch per PDA möglich ist, gab Sony nicht an. Alternativ kann die sofortige Aufzeichnung auch direkt per Kanalwahl-, Aufnahme- und Stop-Tasten am Gerät gestartet werden. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes 120-Volt-Netzteil. Um die Videos auf einem Windows-PC wiedergeben zu können, empfiehlt Sony Apples Quicktime 6.

Sony liefert den Clié PEGA-VR100K ab Ende September 2003 an den US-Handel aus, der Preis soll bei 300,- US-Dollar liegen.

Kommentar:
Im Kleingedruckten von Sonys Produktbeschreibung gibt es noch den Hinweis, dass der PEGA-VR100K keine Filme und Fernsehsendungen aufzeichnet, die seitens der Fernsehanstalten mit einem Kopierschutzsignal versehen sind. Bei einer vermutlich etwas unter VHS-Qualität liegenden Aufzeichnungsqualität stellt sich sogleich die Frage nach dem Sinn dieser Beschränkung - und danach, wie sinnvoll ein derartig limitiertes Gerät ist.



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