• IT-Karriere:
  • Services:

Caldera-Gründer Ransom Love zu SCOs Aktivitäten

Ransom Love widerspricht SCOs Aussagen

In einem Interview mit eWeek.com meldet sich Ransom Love, einer der Gründer von Caldera alias SCO, zu Wort und spricht über die ursprünglichen Ziele der Übernahme von SCO durch Caldera und das aktuelle Vorgehen von SCO gegen IBM und Linux. Laut Love ist eine Integration von Unix-Technologien in Linux einst an rechtlichen Problemen gescheitert.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der Übernahme von SCO hatte man ursprünglich geplant, mit Hilfe der Unix-Quellen Linux zu erweitern, so Love. Dabei habe man zwar die technischen Schwierigkeiten, die Unix-Technologien in Linux zu integrieren, meistern können und eigentlich geplant, die gesamten Unix-Quellen als Open Source zu veröffentlichen. Dabei musste man aber feststellen, dass viele andere Unternehmen Rechte an Unix halten, die gegen eine Veröffentlichung der Quellen unter einer Open-Source-Lizenz waren, allen voran Intel.

Stellenmarkt
  1. Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG, Schönaich
  2. Möbel Martin GmbH & Co. KG, Saarbrücken

Heute begründet SCO sein Vorgehen gegen Linux mit der Behauptung, man besitze alle Rechte an Unix, einschließlich der Teile, die von Dritten entwickelt wurden.

Um nicht Jahre mit der Klärung von Urheberrechtsfragen zu verbringen, hat man sich für den entgegengesetzten Weg entschieden und die Linux Kernel Personalities (LKP) entwickelt, mit denen es möglich ist, Linux-Applikationen unter SCO Unix und OpenServer zu verwenden. Die Idee, Unix- und Linux-Code zusammenzubringen, habe man aufgegeben.

Als einen der wesentlichen Gründe für den Kauf von SCO nennt Love "Projekt Monterey", ein Linux-basiertes Betriebssystem, das SCO zusammen mit IBM und Unterstützung von Intel entwickelte. Monterey sollte ein einheitliches Betriebssystem werden, das sowohl auf Intels IA-32- und IA-64-Architektur als auch auf IBMs Power4-Prozessoren laufen sollte. Doch zwei Tage, nachdem Caldera SCO übernommen hatte, benannte IBM Monterey in AIX 5L um und entschied, dass das Betriebssystem nicht für Intel-Hardware erscheinen sollte. "Dies wurde zu einem echten Problem für uns", so Love, denn SCO habe voll auf Monterey gesetzt und darin die Zukunft für seine Unix- und Linux-Produkte gesehen. Zwar habe IBM eine finanzielle Kompensation für SCOs Entwicklungsarbeit geboten, doch dies habe nicht ausgereicht.

Nach Ansicht von Love geht das aktuelle Vorgehen von SCO gegen IBM von Investoren aus, die an kurzfristigen Gewinnen orientiert sind, nicht an einer langfristig erfolgreichen Strategie. Er selbst habe mit Bekanntwerden der Klage seine letzten Anteile an SCO veräußert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Rainer Haessner 29. Sep 2003

Netter Artikel. Danke fuer den Link. Rainer Haessner

Ich 29. Sep 2003

SCOs Aktie hat nach der Klage gegen IBM deutlich zugelegt (no comment!)

Ich 29. Sep 2003

In der Forbes gibt es hierzu einen guten Artikel: http://www.forbes.com/2003/06/18...

Ich 29. Sep 2003

In der Forbes gibt es hierzu einen guten Artikel: http://www.forbes.com/2003/06/18...

ylai 29. Sep 2003

SCO und Linux-Kunden? Ich wuerde generell sagen, dass diese Art an sich schon vom...


Folgen Sie uns
       


    •  /