Abo
  • Services:

Philips investiert massiv in Bildschirmtechnologie LCOS

20 Millionen Euro für Zukunftsfernsehtechnologie

Philips hat jetzt eine Produktionsstätte zur Fertigung von Komponenten für die kommende Bildschirmtechnologie LCOS (Liquid Crystal on Silicon) in Böblingen in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen beträgt nach Unternehmensangaben mehr als 20 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,

In Zukunft werden am Standort in Böblingen die Panels für das Fernsehen der nächsten Generation in Großserie hergestellt. Für Philips ist LCOS ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren Bildqualität, betonte Ad Huijser, Mitglied des Board of Management der Royal Philips Electronics und Chief Technology Officer (CTO). Die Technologie nutzt das Prinzip der Rückprojektion und bietet eine hohe, flimmerfreie Bildauflösung.

Stellenmarkt
  1. Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburg
  2. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark

Die Bildauflösung von 1.280 x 768 Bildpunkten ermöglicht den Einbau in Endgeräte für hochauflösendes Fernsehen (HDTV). Darüber hinaus wird die Lesbarkeit von Texten deutlich erhöht. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für neue Dienste wie beispielsweise Internet-TV.

Projektions-TV-Geräte mit großen Bilddiagonalen sollen dank LCOS flacher, leichter und kostengünstiger werden. Philips erwartet, dass die Nachfrage nach der LCOS-Technologie in den nächsten Jahren stark ansteigen wird.

LCOS besteht aus einer Siliziumkomponente, einer Glasplatte und einer Zwischenschicht aus Flüssigkristall. Ein Siliziumchip der CMOS-Familie dient gleichermaßen als aktive Matrix und als Licht reflektierende Schicht. Ein äußerst dünner Flüssigkristallfilm wird zwischen Reflexionsschicht und Glasplatte eingebracht. Im Vergleich zu den bisherigen und heute gebräuchlichen durchlässigen Systemen liegt der Vorteil des reflektierenden LCOS-Systems darin, dass die elektrische Ansteuerung hinter den bildgebenden Pixeln verborgen bleibt. So wird bei gleicher Pixelgröße eine größere Helligkeit erzielt, und die Pixelgitterstruktur ist beinahe unsichtbar. Da die Herstellung von LCOS-Panels weitgehend auf der Basis herkömmlicher Siliziumtechnologie basiert, können sie auch auf Standardfertigungslinien für die Chipproduktion hergestellt werden.

Die neue Entwicklungs- und Fertigungsstätte wird in einem Reinstraum vergleichbar der Halbleiterindustrie aufgebaut. An dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Entwicklungsprojekt waren Philips Semiconductors, Philips LCOS Micro Displays, die Philips Forschung sowie externe Forschungsinstitute beteiligt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)
  2. (u. a. Samsung Galaxy S8 für 469€ und S8+ für 569€)
  3. 55,11€ (Bestpreis!)
  4. 17,49€

Folgen Sie uns
       


Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview

Golem.de-Security-Redakteur Hauke Gierow klärt über den Hackerangriff auf die Bundesregierung auf.

Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /