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Roku HD1000 spielt HDTV-MPEG2 über das Netzwerk ab

Erster Netzwerk-Videoplayer mit hohen Videoauflösungen primär für den US-Markt

Mit dem HD1000 bietet der kalifornische Hersteller Roku Labs den laut eigenen Angaben ersten Netzwerk-Videoplayer, der MPEG-2-Filme mit HDTV-Auflösungen von bis zu 1.920 x 1.080 Bildpunkten abspielen kann. Dazu kann der Roku HD-1000 nicht nur an Standard-NTSC-Fernseher, sondern auch an amerikanische HDTV-Displays und VGA-Monitore angeschlossen werden.

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Das bisher nur für die USA angekündigte Gerät kann zudem JPEG-Bilder als Diashow darstellen sowie Musikstücke im MP3-Format abspielen, auf Wunsch nicht nur über das heimische Ethernet, sondern auch über den integrierten Flash-Karten-Leser für CompactFlash, SmartMedia, SD-Card, MMC und Memory Stick. Dabei kann der Plasma-Fernseher laut Roku auch als digitales Wechsel-Gemälde fungieren, die passenden digitalen Bilderpakete können vom Hersteller gleich mitbestellt werden. Dabei sorgt die Elektronik dafür, dass Bilder oft genug wechseln, um ein Einbrennen des Bildes ins Display zu vermeiden.

Roku HD1000
Roku HD1000
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Da Fernseher nicht immer genügend Schnittstellen für alle anzuschließenden Geräte aufweisen, können analoge und digitale Videoquellen an den HD1000 angeschlossen und deren Signale zum Fernseher bzw. Display durchgeleitet werden. Auch hier überwacht der Netzwerk-Videoplayer, ob sich das Signal auch wirklich ändert, damit keine Standbilder für ein Einbrennen sorgen.

Der Roku HD1000 ist insbesondere für den Einsatz mit amerikanischen HDTV-Fernsehern gedacht, dafür unterstützt das Wiedergabegerät alle 18 ATSC-MPEG-2-Digitalfernseh-Auflösungen und kann über den Komponenten-Ausgang die Bildauflösungen 1080i, 720p, 480p und 480i darstellen. Das entspricht einer maximalen Videoauflösungen von 1.920 x 1.080 Bildpunkten im Zeilensprungverfahren (interlaced) für MPEG-2-Video. Auch über den VGA-Ausgang ist die Ausgabe von 1080i, 720p und 480p möglich, während über analoge Fernseher (Composite und S-Video) nur die Standard-NTSC-Auflösung ausgegeben werden kann. PAL-Fernseher können vom Roku 1000 nur angesteuert werden, sofern sie auch NTSC-tauglich sind.

Herz des geräusch- da lüfterlos arbeitenden HD1000 ist ein 300-MHz-MIPS-Prozessor mit 2D/3D-Grafikkern und HDTV-tauglichem MPEG-2-Hardware-Decoder. Neben 16 MByte Flash-Speicher, aus dem das Linux-basierte "Roku OS" geladen wird, stehen noch 64 MByte DDR-SDRAM als Hauptspeicher zur Verfügung, in den auch künftige Anwendungen geladen werden können. Entwickler sollen dazu Zugriff auf das Roku OS erhalten können. Falls keine Ethernet-Kabel den Eindruck im Wohnzimmer stören können, können Kunden auch vom Gerät unterstützte USB-WLAN-Adapter nachrüsten, um die Daten drahtlos vom PC oder Mac zum HD1000 zu übertragen. Auf im Heimnetz freigegebene Windows-Verzeichnisse kann der HD1000 direkt zugreifen, so dass keine zusätzliche Software nötig wird.

Roku Labs hat bereits mit Vorbestellungen auf der offiziellen Website www.rokulabs.com begonnen, ab Mitte Oktober 2003 soll die Auslieferung für rund 500,- US-Dollar (ohne Steuern) beginnen. Neben einigen US-Elektronikmärkten wird dem Hersteller zufolge auch Amazon zu den Händlern gehören, die den Roku HD1000 verkaufen werden.



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n@t 02. Dez 2003

hi, und der speichert hdtv ruckelfrei ? gruss bernd

phino 26. Sep 2003

Das beste an der Kiste ist, so finde ich, dass man ganz normal auf Freigaben zugreifen...

banzai 26. Sep 2003

ich hab nen alten PIII-1000 mit GF2 Graka im LAN als Videorecorder hängen. Der kann das...

Jörg 26. Sep 2003

HDTV in MPEG2 hat so ca 15-20MBit/s - das sind rund 2-2,5MByte/s zB Euro1080.tv auf Astra...

Brain 26. Sep 2003

Was für einen Netzwerkbandbreite braucht man denn um HDTV-Streams übers Netzwerk zu...


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