Abo
  • Services:

BitTorrent 3.3 - Filesharing-Tool wird systemschonender

Weniger Probleme mit großen Torrents und schnellere Downloads

Die Filesharing-Software BitTorrent ist seit dem gestrigen 24. September 2003 in der Version 3.3 für Windows erschienen, für MacOS X und Linux soll die neue Version noch folgen. Laut Bram Cohen, dem Programmierer der für schnelle, verteilte Downloads ersonnenen Software, bringt BitTorrent 3.3 wichtige Verbesserungen mit sich.

Artikel veröffentlicht am ,

Neuerdings wird der von Downloads benötigte Festplattenplatz erst zugeteilt, wenn die entsprechenden Dateien auch wirklich heruntergeladen werden - so soll die Festplatte vor übermäßiger Fragmentierung bewahrt werden. Darüber hinaus sollen große "Torrents" nicht mehr den Prozessor in die Knie zwingen und Torrents mit wenigen bis gar keinen Quellen schneller verworfen werden. Auch beim Download selbst verspricht Cohen Verbesserungen, da das Netzwerk durch BitTorrent 3.3 besser genutzt und stabilere Download-Raten erzielt würden.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven, München
  2. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg im Breisgau

BitTorrent funktioniert etwas anders als herkömmliche Filesharing-Software wie eDonkey, Gnutella oder KaZaa, da es kein großes Filesharing-Netz mit Suchmöglichkeit gibt, sondern für jede BitTorrent-Datei bzw. -Dateisammlung eigene kleine Netze von in Torrent-Dateien gelisteten Download-Quellen bestehen. Die auf Webseiten oder auch in herkömmlichen Filesharing-Netzen zu findenden Torrent-Dateien informieren die Software darüber, unter welchen Adressen im Netz eine bestimmte Datei(sammlung) zum Download zur Verfügung steht und erlaubt ein paralleles Herunterladen. Dabei wird ein Nutzer bei noch laufendem Download automatisch selbst zu einer BitTorrent-Quelle - erfahrungsgemäß ist ein BitTorrent-Download bei genügend Quellen ("seeds") auf Grund der einfacheren Software, der zentralen und unnötiger Suchanfragen schneller als die herkömmlichen Filesharing-Netze. Das Konzept verlangt jedoch, dass zumindest eine der in der Torrent-Datei gelisteten Quellen auch wirklich noch existiert, damit ein Download möglich ist - BitTorrent selbst bietet keine Suchfunktion und weiß nur von Quellen, die in der Torrent-Datei gelistet sind bzw. den gelisteten Quellen bekannt sind.

Cohen sieht in BitTorrent vor allem ein Werkzeug, mit dem Firmen ihren Kunden beliebige Dateien zur Verfügung stellen können, denn je größer das Interesse an einer Datei ist, umso besser kann diese bei weiterhin geringen Datentransferkosten verteilt werden. BitTorrent nutzen etwa Entwickler von Linux-Distributionen oder auch Spielewebsites zur Verbreitung ihrer Spieledemos mit teils sehr hohen Datenraten. Auf der Schattenseite gibt es natürlich auch weniger legale Anwendungsbereiche, wobei Raubkopie-Torrents aber deutlich kurzlebiger scheinen als Dateien in den anderen Filesharing-Netzen, bei denen immer irgendwer eine Datei zur Verfügung stellt. Bei BitTorrent ist hingegen zwingend eine aktuelle Torrent-Datei nötig, die mittels BitTorrent vom Anbieter einer Datei selbst erstellt und anderen zur Verfügung gestellt werden muss.

Von BitTorrent 3.3 gibt es bisher eine Windows-Version, während das BitTorrent für MacOS-X noch die Versionsnummer 3.2.1 trägt und nicht aktualisiert wurde. Für die Linux-Distribution Debian gibt es noch eine als unstabil bezeichnete Testversion von BitTorrent 3.3, für Red Hat und SuSE listet der Programmierer nichts auf, empfiehlt zumindest für Red Hat die eigene Suche nach einer bereits erfolgten Umsetzung. Den Quellcode von BitTorrent 3.3 bietet Cohen im Form der Skriptsprache Python ebenfalls, im Rahmen der MIT-Lizenz zum Download an. Bram Cohen finanziert die Entwicklung von BitTorrent, die er als seine Hauptbeschäftigung bezeichnet, durch Spendengelder von BitTorrent-Nutzern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  2. ab 119,98€ (Release 04.10.)

seedfreed 12. Jan 2005

einfach mal nach "torrent serach engine", "torrentreactor", "isohunt" googeln... so viele...

Ichnixwissen 12. Jan 2005

bitte schicken

kalle 24. Dez 2004

kann mir mal jemand sagen w ich diese links für bittorent finde? danke im vorraus

Hans 13. Jul 2004

www.bitfilme.com ihr freaks hahahahahahaha

Hoschi40 28. Feb 2004

bitte bite


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    •  /