SCO: HP unterstützt unsere Position (Update)
Gegenüber der Nachrichtenagentur AP hatte Martin Fink, HPs Vizepräsident für den Bereich Linux, erklärt, man werde die eigenen Kunden voll von der Haftung in Bezug auf etwaige Ansprüche seitens SCO freistellen. Würde SCO HP-Kunden verklagen, so werde HP deren Verteidigung übernehmen und für diese haften. Allerdings beschränkt sich die Haftungsfreistellung auf Kunden, die Linux von HP erwerben, beispielsweise zusammen mit entsprechender Hardware.
Lizenzgebühren an SCO zahle HP nach Aussage von Fink gegenüber AP aber nicht. Die Klärung, ob SCO im Recht ist oder nicht, wollte Fink nicht kommentieren und dem Gericht überlassen.
Für SCO ist der Fall hingegen klar: HPs Vorgehen unterstreiche, dass sich Unternehmen, die Linux einsetzen, rechtlichen Gefahren aussetzen würden. Anders als viele führende Open-Source-Aktivisten würde HP die Ansprüche von SCO nicht zurückweisen, sondern sich gegenüber seinen Kunden verantwortlich verhalten. "Mit anderen Worten, Linux ist nicht frei", so SCO in einer Pressemitteilung.
SCO fordert Red Hat, IBM und andere große Linux-Anbieter auf, sich HP anzuschließen.
Update:
Mittlerweile hat HP in einer Telefonkonferenz die Auslegung von SCO zurückgewiesen. Eine Haftungsfreistellung sei zum Wohle der Kunden lediglich die einfachste und am schnellsten umzusetzende Reaktion auf SCOs Vorgehen.
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