Abo
  • Services:

Europaparlament stimmt Softwarepatenten zu, aber ...

... setzt klare Grenzen: Keine Patente auf Geschäftsmethoden und Algorithmen

Das europäische Parlament hat der Richtlinie zur Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen in Europa zwar zugestimmt, allerdings nur, nachdem umfangreiche Änderungen am Richtlinienentwurf vorgenommen wurden. So werden Geschäftsmethoden und Algorithmen explizit von der Patentierbarkeit ausgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,

Nur eine kleine Minderheit der Abgeordneten, darunter die Fraktion der Grünen/EFA, hatte den Vorschlag abgelehnt. Dennoch zeigt sich Daniel Cohn-Bendit, Ko-Fraktionsvorsitzender der Grünen/EFA-Fraktion, mit dem Erreichten sehr zufrieden: "Was das Parlament heute angenommen hat, ist ein Erfolg für alle, die verhindern wollten, dass eine verheerende Regelung in Kraft tritt. Der Kommissionsvorschlag wurde durch das Parlament deutlich verbessert und klarer definiert. Dennoch bleiben die Grünen dabei, dass diese Richtlinie nicht gebraucht wird und in die falsche Richtung geht. Daher haben wir heute dagegen gestimmt."

Stellenmarkt
  1. MDK Baden-Württemberg Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, Lahr
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen

In den letzten Wochen hatten sich vor allem Vertreter aus dem Open-Source-Bereich, aber auch mittelständische Unternehmen wie die Berliner Magix AG oder 1&1 gegen die Einführung von Softwarepatenten in Europa gewandt.

Während Dr. Joachim Wuermeling, Mitglied im europäischen Parlament für die CSU, die Argumente der Open-Source-Community noch gestern harsch zurückgewiesen hatte, sprach sich unter anderem die SPD-Abgeordnete Evelyne Gebhardt vehement gegen die Einführung von Softwarepatenten aus: "Wer Software patentiert, spielt dem großen Kapital in die Hand, nicht aber der großen Intelligenz." Wuermling hingegen warf den Linux- und Open-Source-Vertretern eine "irrationale Dramatisierung" vor.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...

costacurta 14. Dez 2004

hallo! Was ist denn das? so was sinnloses

Ron Sommer 03. Okt 2003

Ähem, gerade wegen der Full Quotes werden doch z.B. die unqualifizierten OjE-User in den...

Martin 26. Sep 2003

Hallo, das würde mich auch mal interessieren. Was kann jetzt eigendlich patentiert...

Herb 26. Sep 2003

Willst du damit den Umkehrschluss provozieren, dass die Postings mit anderen Meinungen...

Herb 26. Sep 2003

Selbst die plattesten, dümmsten und lächerlichsten Aussagen sind gut, solange sie als...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /