Nvidias erster Notebook-Chipsatz kommt für Athlon64
Der Nforce3 Pro 150 unterstützt ein bis zwei Opteron-Prozessoren oder einen Athlon64 FX, benötigt gepuffertes ("registered") DDR-SDRAM, bietet eine AGP-8X-Schnittstelle, bis zu sechs PCI-Schnittstellen, drei Ultra-ATA-133-Kanäle mit Hardware-RAID (NVRAID), 10/100-Mbps-Ethernet, AC'97-6-Kanal-Sound und USB-2.0-Schnittstellen. Der Nforce3 150 hingegen ist nur für normale Athlon64-Prozessoren mit Sockel 754 und einfaches ("unregistered") DDR400-SDRAM gedacht, ansonsten bietet er die gleichen Funktionen wie der Nforce3 Pro 150.
Der Nforce3 Go 150 ist hingegen für den mobilen Athlon64 vom Typ "Desktop Replacement" mit integrierter Stromspartechnik PowerNow gedacht, ein Grafikkern ist – wie bei den beiden anderen Nforce3-Chipsätzen – nicht integriert. Es müssen externe AGP-8X-Grafikchips verwendet werden, welche Nvidia mit GeForce4 Go und GeForceFX Go auch selbst anbietet. Die Chipsatzfunktionen entsprechen ansonsten weitgehend denen der anderen Nforce3-Chipsätze. Wobei Chipsatz eigentlich nicht ganz das richtige Wort ist, da Nvidia North- und Southbridge in einem einzigen Chip vereint.
Die Nforce3-Chipsätze befinden sich bereits in Massenproduktion, wobei der Nforce3 Pro 150 schon seit der Opteron-Einführung am 22. April 2003 auf einigen Mainboards zu finden ist. Die Nforce3-Chips werden von ABIT, AOpen, ASUS, Biostar, Chaintech, DFI, EPoX, Giga-Byte, Jetway, Leadtek, MSI, Shuttle, Soltek und XFX in ihre Produkte integriert.
Für Ende 2004 hat Nvidia Mainboards und PCs mit Nforce3 250Gb und Nforce3 250 in Aussicht gestellt. Was diese neue Nforce3-Generation bietet, hat Nvidia leider noch im Dunkeln gelassen. Der Zusatz "Gb" lässt zumindest auf Gigabit-Ethernet schließen.
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