GameCube-Spieleentwicklung an britischen Universitäten
Günstigere Entwicklerpakete an fünf Universitäten verteilt
Nintendo und SN Systems haben fünf britischen Universitäten Entwicklerpakete zur Verfügung gestellt. Außerhalb von Nintendos weiterhin geschlossener, kommerzieller Entwickler-Gemeinschaft will man Studenten so für die Programmierung der Spielekonsole interessieren und künftige GameCube-Entwickler heranreifen lassen.
Das Nintendo GameCube Software Development Kit erhalten die Unis offenbar kostenlos, die nötige Entwicklungs-Hardware müssen sie allerdings noch selbst kaufen. Da es mittlerweile von SN Systems mit der "SN-TDEV" (regulärer Preis: 670,- britische Pfund, ca. 970,- Euro) eine im Vergleich mit Nintendos üblicher Entwicklungs-Hardware 60 Prozent günstigere Alternative gibt, sollen die Investitionen in Hardware Uni-freundlicher sein.
Bei SN-TDEV handelt es sich um eine leicht modifizierte GameCube-Konsole mit 48 anstelle von 24 MByte DRAM und einer USB-Schnittstelle zur Programmierung der Spielekonsole. Der Steckplatz für den Breitband-Adapter des GameCube wird dabei nicht blockiert, die USB-Schnittstelle wird separat herausgeführt. Voraussetzung für die Nutzung des SN-TDEV sind ein PC mit Windows NT4 SP6, Windows 2000 oder Windows XP sowie das bereits erwähnte Nintendo GameCube Software Development Kit (SDK).
"Wir sind erfreut über den Zuspruch und Enthusiasmus, den wir von den Universitäten erhalten haben", betonte Ramin Ravanpey, Director of Software Development Support bei Nintendo of America. "Großbritannien ist bekannt für seine erstklassige Spieleentwicklung und wir hoffen, dass unsere Vereinbarung diesen Erfolg stärken wird. Unsere ganze Industrie profitiert davon, Spiele-Studenten die Ressourcen und Ermunterung zu bieten, welche sie brauchen, um die gesetzten sehr hohen Video-Spiel-Standards zu erhalten und zu übertrumpfen".
Zu den britischen Unis, welche das GameCube-Entwickler-Paket nun zur Verfügung haben, zählen die University of Hull (Dr. John Purdy), die University of Abertay (Dr. Jim Terkeurst), die University of Northumbria (Dan Hodgson), das Bolton Institute of Higher Education (Andrew Williams) und die Liverpool John Moores University (Dr. Qi Shi).
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