Spieletest: Ghost Recon: Island Thunder für die Xbox
Spielekonsolenausgabe des Taktik-Shooters mit Schwächen
Für die Xbox ist der Taktik-Shooter "Ghost Recon: Island Thunder" erschienen, der auf Kuba im Jahre 2009 spielt: Castro ist tot und die ersten freien Wahlen seit Jahrzehnten enden in Tumulten, hervorgerufen durch drogenfinanzierte Warlords. Die "Ghosts", ein Elite-Team der amerikanischen Green Berets, wird als Teil einer UN-Friedenstruppe nach Kuba geschickt, um Rebellentruppen sowie ihre Söldner-Führer zu vernichten und die Wahlen für ein freies Kuba zu sichern. So die aberwitzige Hintergrundgeschichte des Spiels.
Das Spiel, von dem es auch eine Adaption für den PC als Add-On für das Ghost-Recon-Grundspiel gibt, umfasst einige Trainingslevel, mit denen man sich mit der Steuerung und den verschiedenen Waffensystemen im Spiel vertraut machen kann.
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Danach kann man in eine Einzelspieler-Kampagne einsteigen, die acht durchaus lang dauernde Einzelaufträge beinhaltet. Gegner werden nicht nur in engen Straßenschluchten, sondern auch im dichten nebelverhangenen Gestrüpp des Dschungels oder an zerklüfteten Berghängen aufs Korn genommen. Dies ist zwar etwas wenig, aber zudem kann man im Mehrspielermodus über Xbox Live (inkl. Ranking) oder lokal mit Splitscreen neben einigen Szenarien aus dem Einzelspielerbereich auch noch fünf Wüstengegenden unsicher machen (insgesamt zwölf Mehrspielerkarten) oder sich in Einzelspielermissionen durchschlagen.

Screenshot #1
Im Einzelspielermodus wechselt man zwischen den einzelnen Teammitgliedern, die sich unterschiedlich bewaffnen lassen und verschiedene Stärken und Schwächen aufweisen. Diese werden vorher bei der Spielvorbereitung in einer Auswahl angezeigt. Wahlweise ist es auch möglich, die Auswahl und Bewaffnung dem Spiel zu überlassen, womit man eigentlich auch immer gut fährt. Dabei gibt es zwar weniger Waffenvarianten als in der PC-Variante, aber die Grundtypen wie Pistolen, Maschinenpistolen, Scharfschützen- und Sturmgewehre sowie MGs, Panzerabwehrwaffen und Handgranaten sind weiterhin vorhanden.

Screenshot #2
Mit Hilfe einer vergrößerbaren Übersichtskarte lässt sich das Terrain beispielsweise bei einer Erstürmung voll ausnutzen, indem man die einzelnen Mitstreiter darüber dirigieren kann, um so taktische Vorteile zu erlangen. Im Gegensatz zu vielen anderen Shootern muss man bei "Ghost Recon: Island Thunder" wesentlich mehr auf sich aufpassen - ein gut gesetzter Schuss des Gegners und die Karriere als Terroristenjäger ist virtuell erst einmal vorbei. Das gilt auch für die sehr zielsicheren Teammitglieder - sterben sie, kann man auf ihre Hilfe in den Folgemissionen nicht mehr zählen, außer man startet das Spiel neu.
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...gr it kostet doch nur ca. 25 , obwohl der live-part alleine 60 wert...
na - ich find den beitrag schon ein wenig zu freundlich. hab das game letzte woche aus...