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Spieletest: Ghost Recon: Island Thunder für die Xbox

Screenshot #3
Screenshot #3
Mit der künstlichen Intelligenz der Mitstreiter ist es leider nicht besonders weit her: Zwar entdecken sie den Gegner ausreichend schnell, schießen sehr gut und gehen auch in Deckung, dennoch stehen sie sich vor allem in engen Gebäuden oftmals gegenseitig so im Wege, dass sich ein kleiner Stau bildet, was in Kampfsituationen denkbar ungünstig ist.

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Die große Verletzlichkeit der Figuren bedeutet, dass man möglichst keine Einzelgängeraktionen planen sollte: Das Spiel erfordert ein vorsichtiges Vorgehen, Planung und Geduld. Auf Grund der gegenüber dem PC etwas beschränkteren Eingabemöglichkeiten über das Gamepad und der damit verbundenen Zielunsicherheit beim Bewegen des Fadenkreuzes ist der Auto-Anvisierungsmodus sehr hilfreich - so muss man nur noch den Feind erspähen, die Waffe ungefähr in seine Richtung halten und der Computer zielt selbstständig, so dass man nur noch im richtigen Moment abdrücken muss.

Screenshot #4
Screenshot #4
Die Grafik des Spiels entspricht weitestgehend der PC-Variante, auch wenn der Detailgrad geringer ist: Die Aufmachung der tropischen Inselvegetation kann als gelungen bezeichnet werden, auch wenn der dichte Dschungel an sich nicht im Spiel vorkommt - das hätte auf Grund der erforderlichen Hardwareressourcen das Spiel vermutlich zu langsam gemacht. Sehr schön ist auch die hohe Luftfeuchtigkeit, die in Form von Nebelschwaden und Dunst visualisiert worden ist, wenngleich sie teils etwas zu dicht wirkt. Auch die sonstigen Wettereffekte wie Sturm, Regen und die überall stehenden Pfützen sind eindrucksvoll geraten wie auch die dazugehörigen Soundeffekte, die auch Vogelstimmen, Motorengeräusche und vieles mehr umfassen.

Etwas weniger schön ist allerdings der Umstand, dass man in manchen Landschaften den Gegner kaum erkennen kann. Vor lauter Boden- sowie Figurentexturen, Erdfarben, Beleuchtungseffekten und der geringen Auflösung geht es mitunter sehr augenunfreundlich zu. Dieses Manko tritt bei den Leveln, die in Gebäuden und Städten spielen, allerdings nicht auf. Gerade das Gebäudedesign ist wie schon bei der PC-Adaption sehr gelungen.

Screenshot #5
Screenshot #5
Über Xbox Live kann man, sofern man zahlender Abonnent ist, ein zusätzliches Level zu Ghost Recon Island Thunder herunterladen, bei dem es darum geht, eine Raffinerie vor dem Feind zu schützen.

Fazit:
Das Spiel "Tom Clancy's Ghost Recon: Island Thunder" bietet im Gegensatz zu vielen Shootern ein Gameplay, bei dem es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf Taktik und Teamverständnis ankommt. Die Grafik hätte in manchen Leveln durch geringeren Nebeleinsatz etwas weniger verschwommen und durch sparsameren Textureneinsatz geringer "getarnt" sein können, so dass man schon einen guten Fernseher benötigt, um das Spiel spielen zu können. Besonders der Mehrspielermodus, bei dem die teils dilettantische künstliche Intelligenz der eigenen Truppe wegfällt, ist ausgesprochen kurzweilig und unterhaltsam.

 Spieletest: Ghost Recon: Island Thunder für die Xbox
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x 25. Sep 2003

...gr it kostet doch nur ca. 25 , obwohl der live-part alleine 60 wert...

Lt. Killer 25. Sep 2003

na - ich find den beitrag schon ein wenig zu freundlich. hab das game letzte woche aus...


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