Dual-Grafikkarten mit zwei DirectX-9-Grafikchips von XGI

Leistungsdemonstration auf der Computex 2003 in Taiwan

Nachdem Silicon Integrated Systems (SiS) seine Grafikchip-Entwicklung in sein Tochterunternehmen XGI Technology ausgelagert hat, gab es Mitte September 2003 wieder Neuigkeiten von der zur CeBIT 2003 in Aussicht gestellten Grafikprozessor-Serie Xabre II. Auf der Computex 2003 in Taiwan zeigt XGI die nun als "Volari" angekündigte Produktfamilie erstmals in Aktion - darunter auch das Top-Produkt "Volari Duo" mit zwei parallel arbeitenden DirectX-9-Grafikchips vom Typ "Volari V8 Ultra".

Artikel veröffentlicht am ,

Mit dem Volari V8 Ultra (350 MHz) und dessen nur etwas geringer getaktetem Bruder Volari V8 (300 MHz) will XGI in Konkurrenz zu Nvidias GeForceFX-5800/5900- und zu ATIs Radeon-9700/9800-Serie treten, während Volari V5 Ultra (350 MHz) und Volari V5 (300 MHz) sich mit Nvidias GeForceFX-5600-Serie sowie ATIs Radeon-9500/9600-Serie messen können soll. Als Grafikspeicher können vom Grafikkartenhersteller bis zu 256 MByte DDR1- oder DDR2-SDRAM verwendet werden, wobei eine 128-Bit-Speicherschnittstelle genutzt wird. Unterschiede gibt es dabei im Speichertakt: Während Volari V8 Ultra und Volari V5 Ultra dem Referenz-Kartendesign zufolge mit 375 MHz (DDR1) bzw. 500 MHz (DDR2) getaktet werden, sind es bei Volari V8 und Volari V5 entweder 325 MHz (DDR1) bzw. 450 MHz (DDR2). Die Speicherbandbreite liegt bei 128 Bit.

Inhalt:
  1. Dual-Grafikkarten mit zwei DirectX-9-Grafikchips von XGI
  2. Dual-Grafikkarten mit zwei DirectX-9-Grafikchips von XGI

Die vier neuen, jeweils in 0,13-Mikron-Prozesstechnik gefertigten Grafikprozessoren, mit denen XGI insbesondere durch niedrige Preise auftrumpfen will, unterstützen OpenGL-1.4- sowie DirectX 9.0-Effekte und verfügen entsprechend über vollwertige Version-2.0-Shader. Unterschiede zwischen der V8- und der V5-Serie gibt es dabei nur in der Anzahl der Pixel- und Vertex-Shader-Einheiten - anstelle der acht Render-Pipelines und vier Pixel-Shader-Einheiten der V8-Serie verfügt die V5-Serie nur über die Hälfte davon, während beide zwei Vertex-Shader-Einheiten zur Verfügung haben. Eine Primitive- und eine Tile-Engine sowie interne Farbkompression sollen dafür sorgen, dass unnötige Rechenoperationen vermieden bzw. die Bandbreite optimal ausgenutzt wird. Maximal können zwei Displays angesteuert werden, wobei Grafikkarten VGA-, DVI- und TV/Video-Ausgänge besitzen können. Video-Eingänge können ebenfalls integriert werden.

Für Hardcore-Gamer sollen Grafikkartenhersteller auch zwei Volari V8 Ultra bzw. zwei Volari V5 Ultra auf einer Karte plus maximal 256 MByte pro Grafikprozessor unterbringen können. Der primäre Grafikchip empfängt dabei die Anweisungen über den AGP-8X-Bus und leitet die für den sekundären Grafikchip gedachten Befehle über eine spezielle, "BitFluent Bridge" getaufte Direktanbindung mit einer Bandbreite von bis zu 2 GByte/s weiter.

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Dual-Grafikkarten mit zwei DirectX-9-Grafikchips von XGI 
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itsmemario 24. Sep 2003

Prima, mit 3D-Mark getestet. Na immehrin funktioniert die Karte. Und das Einsteigermodell...

guru meditation 24. Sep 2003

Das hier ist evtl. für Interessierte interessant. ;) http://www.tecchannel.de/news...

Alex 24. Sep 2003

Ich freu mich schon auf die ersten Reviews der marktreifen Grafikkarten. So wie es laut...

balla 24. Sep 2003

Besonders letzteres. ATIs laufen bekanntlich ohne Schwierigkeiten, bei nVidia darf man...



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