VATM: Regulierung verteuert DSL

"Endkunden und Wettbewerber werden immer weiter belastet"

Erhebliche Verzerrungen auf den Telekommunikations- und Internetmärkten befürchten die im Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) organisierten Telekommunikationsunternehmen durch die Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP), die DSL-Vorleistungspreise, die die Wettbewerber an die Telekom zu zahlen haben, zu erhöhen. Leistungen, die bis vor kurzem noch im T-DSL-Endkundenpaket der Telekom enthalten waren, sollen nun den Wettbewerbern in Rechnung gestellt werden, kritisiert der VATM.

Artikel veröffentlicht am ,

"Wir halten diese Tarifgenehmigung für eine unzulässige Preiserhöhung im Breitbandbereich und für regulierungspolitisch verfehlt. Sie droht nicht nur den gerade beginnenden Wettbewerb bei den breitbandigen Internetdiensten im Keim zu ersticken, sondern stellt auch eine verdeckte Preiserhöhung für den Endkunden dar. Dieser bekommt bei unveränderten Preisen weniger Leistung", so Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM.

Der VATM kritisiert, dass Wettbewerber der Telekom künftig Leistungen, die bisher Bestandteil des T-DSL-Endkundenpaketes der Telekom waren, zukünftig durch die Wettbewerber bezahlt werden sollen - und dies volumen- bzw. nutzungsabhängig. War bisher die Übergabe des Datenverkehrs aus dem Telekom-Netz in die Netzte der DSL-Anbieter im Pauschalpreis für die Bereitstellung des DSL-Anschlusses enthalten, kann die Telekom jetzt einen volumenabhängigen Tarif für diese Leistung berechnen. Dabei kann die Telekom nun etwa 0,63 Euro für die Übertragung von 10 KBit pro Sekunde verlangen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


kamischke 24. Sep 2003

Verwirrung um 63 Cent Erläuterung der komplizierten neuen Interconnect-Gebühr 23.09...

c.b. 23. Sep 2003

Das dürfte ungefähr hinhauen. Schliesslich will man auf Biegen und Brechen die...

Marc 23. Sep 2003

Das heisst dann wohl das auf 770 kBits aufgerundet wird. Macht dann 48,51 TEuro im...

Frank 23. Sep 2003

Hallo GNN-Team, könnt ihr das Zahlenwirrwar hier im Thread lösen..? ,oder wisst ihr auch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Autonomes Schiff
Yara muss noch viel lernen

Eigentlich sollte die Yara Birkeland schon allein fahren. Da alles aber komplexer ist als gedacht, fährt das Frachtschiff noch mit Crew, sammelt Daten und lernt.
Ein Bericht von Werner Pluta

Autonomes Schiff: Yara muss noch viel lernen
Artikel
  1. Blenderbot 3: Metas Chatbot äußert antisemitische Verschwörungen
    Blenderbot 3
    Metas Chatbot äußert antisemitische Verschwörungen

    Eigentlich wollte Meta verhindern, dass sein Chatbot endet wie Microsofts Tay - nach wenigen Tagen aber macht Blenderbot 3 antisemitische Bemerkungen.

  2. Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
    Google Fonts
    Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

    Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

  3. Gehalt in der IT-Branche: Verdienen treue Angestellte weniger als Wechsler?
    Gehalt in der IT-Branche
    Verdienen treue Angestellte weniger als Wechsler?

    Es gibt gute Gründe, lang bei einer Firma zu bleiben. Finanziell wird diese Treue aber eher nicht belohnt, sagt ein IT-Personalberater.
    Ein Interview von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • WD Black 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /