VeriSign verteidigt seinen SiteFinder-Dienst

IAB veröffentlicht detaillierte Analyse von VeriSigns Site-Finder

Nachdem die ICANN VeriSign am Freitag aufgefordert hat, seinen SiteFinder-Dienst wieder einzustellen, setzt sich VeriSign zur Wehr. Der SiteFinder löst unbekannte Domain-Namen unter den Top-Level-Domains .com und .net auf und leitet entsprechende Anfragen auf eine Übersichtsseite von VeriSign weiter. Das Internet Architecture Board hat unterdessen eine detaillierte Analyse der durch den VeriSign-Dienst hervorgerufenen Probleme veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,

VeriSign weist die Kritik an seinem SiteFinder zurück. Der Dienst sei nach monatelanger Forschung gestartet worden, nachdem auch andere Registrys einen ähnlichen Service anbieten würden. Der SiteFinder sei dabei konform zu allen entsprechenden technischen Standards. Dennoch sei man an allen weiteren technischen Informationen, die die ICANN bezüglich des SiteFinders erhalten habe, interessiert. VeriSign setzt dabei auf Gespräche mit ICANN Chairman Vint Cerf sowie Steve Crocker, Chairman von ICANNs Security and Stability Advisory Committee.

Stellenmarkt
  1. IT-Servicetechniker (w/m/d) 2nd Level Onsite Support
    Bechtle Onsite Services GmbH, Salzgitter
  2. IT-ProzessmanagerIn (m/w/d)
    Helmholtz Zentrum München, Oberschleißheim bei München
Detailsuche

Den Aufruf zur Einstellung des SiteFinders lehnt VeriSign aber ab. Man solle zunächst versuchen, alle vorhandenen Daten zu analysieren, um dann die notwendigen Schritte einzuleiten.

Derweil hat das Internet Architecture Board (IAB) auf Aufforderung der ICANN eine technische Analyse des SiteFinders und der damit einhergehenden Probleme veröffentlicht. Zeigten bislang Browser weltweit in der jeweilig eingestellten Sprache eine Meldung wie "Seite nicht gefunden" an, wird diese nun durch eine rein englischsprachige Meldung ersetzt. Auch Mails an unbekannte Domains laufen nun auf den Server von VeriSign auf. Zudem wird die Auswertung entsprechender Fehlermeldungen zu Applikationen erschwert, auch Spam-Filter werden mitunter beeinträchtigt. Darüber hinaus sieht das IAB Probleme beim Datenschutz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
CDU-Sicherheitslücke
Juristische Drohungen schaden der IT-Sicherheit

Dass eine Person, die verantwortungsvoll eine Sicherheitslücke gemeldet hat, dafür juristischen Ärger bekommt, ist fatal und schadet der IT-Sicherheit.
Ein IMHO von Hanno Böck

CDU-Sicherheitslücke: Juristische Drohungen schaden der IT-Sicherheit
Artikel
  1. Kritik der Community: Microsoft schaltet Kommentare unter Windows-11-Video ab
    Kritik der Community
    Microsoft schaltet Kommentare unter Windows-11-Video ab

    In einem Youtube-Video verteidigt Microsoft die Bedingungen von Windows 11. Die Community ist außer sich, Kommentare werden geblockt.

  2. Connect-App: CDU zeigt offenbar Hackerin nach Melden von Lücken an
    Connect-App  
    CDU zeigt offenbar Hackerin nach Melden von Lücken an

    Nach dem Auffinden einer Lücke in einer CDU-App zeigt die Partei nun die Finderin an. Der CCC will deshalb keine Lücken mehr an die CDU melden.

  3. Datenübertragung: Flüssigkernfaser könnte Glasfaser ersetzen
    Datenübertragung
    Flüssigkernfaser könnte Glasfaser ersetzen

    Schweizer Forscher haben eine Faser entwickelt, die Daten genauso gut überträgt wie eine Glasfaser, aber dieser gegenüber Vorteile hat.


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Speicherwoche bei Saturn Samsung • Robas Lund DX Racer Gaming-Stuhl 153,11€ • HyperX Cloud II Gaming-Headset 59€ • Bosch Professional Werkzeuge und Messtechnik • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • 60 Jahre Saturn-Aktion [Werbung]
    •  /