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VeriSign verteidigt seinen SiteFinder-Dienst

IAB veröffentlicht detaillierte Analyse von VeriSigns Site-Finder

Nachdem die ICANN VeriSign am Freitag aufgefordert hat, seinen SiteFinder-Dienst wieder einzustellen, setzt sich VeriSign zur Wehr. Der SiteFinder löst unbekannte Domain-Namen unter den Top-Level-Domains .com und .net auf und leitet entsprechende Anfragen auf eine Übersichtsseite von VeriSign weiter. Das Internet Architecture Board hat unterdessen eine detaillierte Analyse der durch den VeriSign-Dienst hervorgerufenen Probleme veröffentlicht.

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VeriSign weist die Kritik an seinem SiteFinder zurück. Der Dienst sei nach monatelanger Forschung gestartet worden, nachdem auch andere Registrys einen ähnlichen Service anbieten würden. Der SiteFinder sei dabei konform zu allen entsprechenden technischen Standards. Dennoch sei man an allen weiteren technischen Informationen, die die ICANN bezüglich des SiteFinders erhalten habe, interessiert. VeriSign setzt dabei auf Gespräche mit ICANN Chairman Vint Cerf sowie Steve Crocker, Chairman von ICANNs Security and Stability Advisory Committee.

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Den Aufruf zur Einstellung des SiteFinders lehnt VeriSign aber ab. Man solle zunächst versuchen, alle vorhandenen Daten zu analysieren, um dann die notwendigen Schritte einzuleiten.

Derweil hat das Internet Architecture Board (IAB) auf Aufforderung der ICANN eine technische Analyse des SiteFinders und der damit einhergehenden Probleme veröffentlicht. Zeigten bislang Browser weltweit in der jeweilig eingestellten Sprache eine Meldung wie "Seite nicht gefunden" an, wird diese nun durch eine rein englischsprachige Meldung ersetzt. Auch Mails an unbekannte Domains laufen nun auf den Server von VeriSign auf. Zudem wird die Auswertung entsprechender Fehlermeldungen zu Applikationen erschwert, auch Spam-Filter werden mitunter beeinträchtigt. Darüber hinaus sieht das IAB Probleme beim Datenschutz.



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