Abo
  • Services:

VeriSign verteidigt seinen SiteFinder-Dienst

IAB veröffentlicht detaillierte Analyse von VeriSigns Site-Finder

Nachdem die ICANN VeriSign am Freitag aufgefordert hat, seinen SiteFinder-Dienst wieder einzustellen, setzt sich VeriSign zur Wehr. Der SiteFinder löst unbekannte Domain-Namen unter den Top-Level-Domains .com und .net auf und leitet entsprechende Anfragen auf eine Übersichtsseite von VeriSign weiter. Das Internet Architecture Board hat unterdessen eine detaillierte Analyse der durch den VeriSign-Dienst hervorgerufenen Probleme veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,

VeriSign weist die Kritik an seinem SiteFinder zurück. Der Dienst sei nach monatelanger Forschung gestartet worden, nachdem auch andere Registrys einen ähnlichen Service anbieten würden. Der SiteFinder sei dabei konform zu allen entsprechenden technischen Standards. Dennoch sei man an allen weiteren technischen Informationen, die die ICANN bezüglich des SiteFinders erhalten habe, interessiert. VeriSign setzt dabei auf Gespräche mit ICANN Chairman Vint Cerf sowie Steve Crocker, Chairman von ICANNs Security and Stability Advisory Committee.

Stellenmarkt
  1. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden
  2. Robert Bosch GmbH, Grasbrunn

Den Aufruf zur Einstellung des SiteFinders lehnt VeriSign aber ab. Man solle zunächst versuchen, alle vorhandenen Daten zu analysieren, um dann die notwendigen Schritte einzuleiten.

Derweil hat das Internet Architecture Board (IAB) auf Aufforderung der ICANN eine technische Analyse des SiteFinders und der damit einhergehenden Probleme veröffentlicht. Zeigten bislang Browser weltweit in der jeweilig eingestellten Sprache eine Meldung wie "Seite nicht gefunden" an, wird diese nun durch eine rein englischsprachige Meldung ersetzt. Auch Mails an unbekannte Domains laufen nun auf den Server von VeriSign auf. Zudem wird die Auswertung entsprechender Fehlermeldungen zu Applikationen erschwert, auch Spam-Filter werden mitunter beeinträchtigt. Darüber hinaus sieht das IAB Probleme beim Datenschutz.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /