Sun - Durchbruch bei Chip-Verbindungen?
In ihrem Paper beschreiben Ivan E. Sutherland, Robert J. Drost und Robert D. Hopkins von Sun laut der New York Times(öffnet im neuen Fenster) eine Möglichkeit, um Chips direkt miteinander kommunizieren zu lassen, statt dies wie derzeit üblich über Leiterbahnen auf einer Platine abzuwickeln. Entwickelt wurde die Technologie im Rahmen eines Forschungsprogramms für einen militärischen Supercomputer, doch auch kommerziell könnte sich die Technologie nutzen lassen.
Der neue Sun-Chip verwendet dabei Transmitter und entsprechende Empfänger, die nur ein Mikron breit sind, was es zum einen erlauben soll, den Chip mit einer deutlich höheren Zahl an Verbindungen auszustatten, zum anderen aber auch den Stromverbrauch senken soll. Schließlich könne man auf die hohen Ströme verzichten, die heute nötig sind, um Informationen über die recht "breiten" Leiterbahnen zu schicken.
So soll es mit Suns neuer Technologie möglich werden, eine große Zahl von Chips auf kleinem Raum unterzubringen. Allerdings gebe es noch einiges an Arbeit, bevor klar wird, ob die Technologie auch wirklich wie gewünscht eingesetzt werden kann. Eines der Probleme ist dabei die Kühlung, der bei entsprechend eng gepackten Chips eine Schlüsselrolle zukomme, so der Zeitungsbericht. Dennoch sei das Interesse an der Technologie extrem hoch.