Abo
  • Services:

Kleinst-PC im PDA-Format mit ansteckbarem Touchscreen

Antelope Technologies bringt überarbeitete MetaPad-Geräte auf den Markt

Antelope Technologies hat auf der DEMOmobile das von IBM lizenzierte modulare Computerkonzept MetaPad überarbeitet als Mobile Computer Core (MCC) vorgestellt. Wie bereits beim MetaPad sind Gerätefunktionen auf mehrere Gehäuse verteilt, die je nach Anwendungszweck miteinander verbunden werden. So lässt sich die Hauptkomponente in Form eines Mini-PCs im Handheld-Format unterwegs nutzen, während für die stationäre Nutzung eine Art Dockingstation zum Einsatz kommt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Basiseinheit Mobile Computer Core (MCC) enthält Prozessor, RAM, Grafikchip und die Festplatte, während die anderen Komponenten wie ein berührungssensitives Handheld-Display oder eine stationäre Dockingstation die restlichen Elemente umfassen, die für einen vollwertigen Rechner im jeweiligen Anwendungsbereich notwendig sind. Die Komponenten sollen sich während des Betriebs anstecken und nutzen lassen, ohne dass ein Neustart notwendig ist.

Antelope MMC mit Touchscreen
Antelope MMC mit Touchscreen
Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt
  2. Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Osnabrück

Der MCC ist mit einem mit 1 GHz getakteten Crusoe TM5800 und 256 MByte RAM bestückt. Dazu kommen eine 10 oder je nach Ausstattung auch 15 GByte fassende Festplatte sowie als Grafikchip ein Silicon Motion 722, der sowohl analoge als auch digitale Displays unterstützt und 8 MByte eigenen Speicher mitbringt. Das Basis-Gerät misst 75 x 125 x 20 mm und wiegt nach Herstellerangaben 258 Gramm. Das Gerät wird mit vorinstalliertem Windows XP Professional ausgeliefert.

MMC-Kernbaustein
MMC-Kernbaustein
Die Stromversorgung, das Display und die Ein- und Ausgabe-Komponenten sind davon getrennt in einem Handheld-Gehäuse untergebracht. In diesem steckt ein 6,3-Zoll-Touchscreen mit einer für diese Größe enormen Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln. Das Modell verfügt über einen Soundblaster-kompatiblen Tonprozessor sowie einen Audioein- und Stereoausgang und zwei USB-1.1-Anschlüsse, VGA-Ausgang, einen PC-Card-Steckplatz (Type II), Lautsprecher und Tasten für CTRL, ALT, DEL sowie für den linken und rechten Mausknopf. Der Akku soll lediglich etwa drei Stunden Betrieb erlauben. Der Handheld-Part wiegt rund 390 Gramm.

Wer lieber stationär mit dem Rechner arbeiten will, steckt das Basismodul in eine Dockingstation, die ebenfalls einen PC-Card-Steckplatz (Type II), drei USB-1.1-Anschlüsse, einen VGA-Anschluss und Tonein- und Ausgänge besitzt. Im Jahr 2004 soll Zubehör wie eine abnehmbare Tastatur für die Handheld-Komponente, ein tragbarer Drucker sowie ein Barcode-Scanner und ein Head-Mounted Display (HMD) dazu kommen.

Das Gerät soll in den USA ab dem 7. November 2003 ausgeliefert werden. Antelope hat bislang keinerlei Preise veröffentlicht, sondern nur mitgeteilt, dass das Gerät etwa so viel wie ein teurer Laptop kosten wird. Das MetaPad wurde vor mehr als einem Jahr zu einem Preis von etwa 6.000,- US-Dollar angekündigt. Als Zielgruppen sieht der Hersteller erneut die Industrie, die Medizin und das Militär, wo bereits das MetaPad abgesetzt werden sollte. Später sollen dann auch andere Kundenkreise erschlossen werden. Antelope hatte Ende Mai 2002 eine Zehn-Jahres-Lizenz mit IBM abgeschlossen, um das damals noch MetaPad genannte Konzept herstellen und vermarkten zu dürfen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-66%) 3,40€
  2. 2,50€
  3. 5,99€
  4. 3,89€

typhoon 20. Sep 2003

pda's gibts aber schon lange auch in farbe. genau so handy's. die frage ist halt nur wann...

xenu 19. Sep 2003

...ist natürlich Spitze, etwas größer (178.8 x 139.5 x 34.1 mm, 0.88 kg), aber günstiger...

Herbert von... 19. Sep 2003

Ja. Aber das sagte man auch mal von Laptops und Mibiltelefonen.

Blödlaberer 19. Sep 2003

Ich finde das Gerät wirklich klasse... Ob Windows oder irgendwas anderes drauf ist, würde...

Maj.Pain 19. Sep 2003

die wichtigsten Tasten für Windowsuser ROFL


Folgen Sie uns
       


Geforce GTX 1660 Ti im Test

Die Geforce GTX 1660 Ti ist mit 300 Euro die bisher günstigste Turing-Karte von Nvidia, sie hat aber keine RT-Cores für Raytracing oder Tensor-Cores für DLSS-Kantenglättung.

Geforce GTX 1660 Ti im Test Video aufrufen
Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-Smartphone
Galaxy S10e im Test
Samsungs kleines feines Top-Smartphone

Mit dem Galaxy S10e bietet Samsung auch ein kompaktes Modell seiner neuen Oberklasse-Smartphone-Serie an. Beim Gerät gibt es zwar ein paar Abstriche bei der Hardware, es liegt aber fantastisch in der Hand und macht super Fotos - für uns der klare Geheimtipp der neuen Reihe.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy M20 kommt an drei Tagen nach Deutschland
  2. Smartphone Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte
  3. Non-Volatile Memory Samsung liefert eMRAM aus

Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
  3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /