Orange nimmt PalmOS-Smartphone Treo 600 ins Sortiment (Upd.)

Die Preisangaben für Großbritannien sowie Frankreich und besonders die Schweiz geben einen guten Anhaltspunkt, zu welchen Konditionen der Treo 600 in Deutschland zusammen mit einem Mobilfunkvertrag angeboten wird. Demnach dürfte das PalmOS-Smartphone hier zu Lande für unter 500,- Euro mit Vertrag zu haben sein. Bislang gab Handspring auch auf erneute Nachfrage selbst keine Preisangaben für das PalmOS-Smartphone bekannt und hüllt sich bezüglich der angekündigten Update-Option weiterhin in Schweigen. International will Handspring bisherigen Treo-Besitzern eine preisreduzierte Umtauschaktion anbieten.
Mit dem Treo 600 bringt Handspring eine überarbeitete Version des Treo 270 auf den Markt, der nun mit PalmOS 5 statt mit PalmOS 3.5x ausgerüstet ist. Daher werkelt darin auch ein ARM-Prozessor statt der betagten Dragonball-CPU. Als weiterer Unterschied zum Vorgänger kommt der Treo 600 nun ohne Klappdeckel daher, besitzt einen Steckplatz für SD-Cards, eine integrierte VGA-Digitalkamera und verfügt über ein Quad-Band-Modul, um in den GSM-Netzen 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz telefonieren zu können. Leider fehlt dem Treo 600 weiterhin eine Bluetooth-Funktion, was sich aber immerhin mit einer Bluetooth-SD-Card nachrüsten lässt.
Für das Display wurde ein besonders bei Tageslicht besser lesbares DSTN-Display in das Gerät integriert. Leider setzt Handspring dabei weiterhin auf eine Auflösung von 160 x 160 Bildpunkten und nutzt nicht die mit PalmOS 5 eingeführte erhöhte Auflösung von 320 x 320 Bildpunkten. Insgesamt wurde der Neuling im Unterschied zum Treo 270 ein Stück schmaler, wozu man die Tasten der Mini-Tastatur enger zusammengerückt hat. Damit die Bedienbarkeit darunter nicht leidet, wurden die Tasten sehr stark gewölbt, so dass sie trotz kleinerem Abstand der Tasten gut zu bedienen sind.
Eine ausführliche, erste Einschätzung zum Treo 600 erschien im Juni 2003 auf Golem.de.



