OpenSSH 3.7 schließt Sicherheitslücke

Neue Version bringt aber auch neue Funktionen mit

Die im Laufe des gestrigen Tages erschienene Version 3.7 von OpenSSH schließt eine möglicherweise kritische Sicherheitslücke. Ältere Versionen von OpenSSH enthalten einen Fehler im Puffer-Management, der möglicherweise von außen ausgenutzt werden kann. Auch wenn noch unklar ist, ob es sich dabei um einen kritischen Fehler handelt, haben die Entwickler eine neue Version veröffentlicht, die den Fehler beseitigt.

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OpenSSH ist eine freie Implementierung der SSH-Protokoll-Versionen 1.3, 1.5 und 2.0 und enthält auch einen SFTP-Client sowie entsprechende Unterstützung auf der Serverseite. In der neuen Version 3.7 hat man den Code einer umfangreichen Lizenzüberprüfung unterzogen. Infolgedessen steht nun aller Code, der nach SSH 1.x hinzugekommen ist, unter einer BSD-Lizenz ohne "Werbezwang". Zudem wurde die Rhosts-Authentifikation in ssh und sshd entfernt.

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Zudem wurde Kerberos überarbeitet und in Teilen bereinigt. So verfügt OpenSSH 3.7 über eine GSSAPI, die die alte Kerberos-Authentifizierung ablöst. Auch wurde die Reihenfolge geändert, in der versucht wurde, öffentliche Schlüssel zu authentifizieren. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung von SOCKS5 für die dynamische Weiterleitung und die Unterstützung von "aes128-ctr"-, "aes192-ctr"- und "aes256-ctr"-Schlüsseln für SSH 2. Auch wurde die Unterstützung von SmartCards verbessert.

OpenSSH kann unter www.openssh.org für diverse Unix-ähnliche Plattformen heruntergeladen werden.

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Michael 17. Sep 2003

Nein, es ist nur nicht populär. Du triffst genau den Punkt, bei dem meine Kritik auch...

Zappenduster 17. Sep 2003

Schon witzig, wie *diese* Lücke verheimlicht wurde... und, ob sie überhaupt kritisch ist...

irgendwer 17. Sep 2003

http://www.heise.de/security/news/meldung/40331

RipClaw 17. Sep 2003

lt. Slashdot ist ein Exploit für das Sicherheitsloch vorhanden aber ich hab diesen...



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