SunNetwork 2003: Neue Software-Strategie vorgestellt

Komplettlösungen für Unternehmen

Sun Microsystems hat die SunNetwork Konferenz mit einer neuen Software-Strategie eröffnet, die mit einem einheitlichen Ansatz zur Entwicklung, Bereitstellung und Lizenzierung von Infrastruktur-Software die Kosten und Komplexität für seine Kunden reduzieren will. Sun hat hierfür fünf neue Sun-Java-Systeme angekündigt, unter anderem das Sun Java Enterprise System (Codename Project Orion) und das Sun Java Desktop System mit dem Codenamen Mad Hatter.

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"Von unseren Kunden haben wir erfahren, dass sie es leid sind, Millionen Dollar für Integration aufzuwenden", erklärte Scott McNealy, Vorsitzender, Präsident und CEO von Sun. "Der CIO sollte informieren und nicht integrieren. Das neue Sun Java System ändert bestehende Regeln und bekräftigt Suns Engagement, Komplettsysteme für Network Computing auszuliefern, um die Probleme der Kunden zu lösen. Wir werden nicht den Übersetzer, den Vergaser und einen Sack voller Bolzen verkaufen. Wir werden das ganze Auto bauen, dann werden wir es gründlich testen und es am Ende mit einem vollen Tank ausliefern."

Das Sun Java Enterprise System, vormals Project Orion, ist die Zusammenführung von Suns kompletter Netzwerkservice-Architektur und kostet 100,- US-Dollar pro Mitarbeiter und Jahr. Sun Java Studio Enterprise ist ein kompaktes Set an Entwicklerwerkzeugen für das Sun Java Enterprise System mit IDE (Integrated Development Environment), Konnektoren, Plug-Ins und der vollständigen Sun-Java-Enterprise-System-Laufzeitumgebung. Das Komplettangebot bietet Werkzeuge, Codes, Service und Supportleistungen sowie die Deployment-Plattform für 5,- US-Dollar pro Mitarbeiter als Zusatzoption für Sun-Java-Enterprise-System-Kunden.

Sun kündigt zu diesen drei Sun-Java-Systemen auch Pläne für zwei weitere Systeme an. Das Sun Java Mobility System ist eine integrierte Plattform für die Bereitstellung von Services für mehr als 200 Millionen Java-fähige mobile Endgeräte. Dazu gehören Telefone, PDAs und andere portable Geräte.

Das Sun Java Card System hingegen ist eine Plattform für persönliche Authentifizierungsdienste. Das System unterstützt sicheren E-Commerce und Service-Bereitstellung für mehr als 500 Millionen Java Cards, die heute weltweit im Einsatz sind.

Zudem kündigte Sun den N1 CenterRun 4.0 an. Dieser N1-Baustein ermöglicht nach Herstellerangaben das Einrichten neuer Services im Rechenzentrum auf Knopfdruck. Die N1-Administrationsplattform liefert Virtualisierungs- und Provisionierungsdienste für Storage, Server und Blade Server und jetzt auch für Applikationen.

Überdies stellt Sun das Early-Access-Programm Sun Software Express vor. In regelmäßigen monatlichen Intervallen sollen Vorabversionen von Sun-Technologien an Kunden gegeben werden. Die erste Version, Solaris Express, soll noch ab September 2003 erhältlich sein und enthält aktuelle Entwicklungscodes des Solaris-Betriebssystems.

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