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Werbeeinblendungen im Opera-Browser mit Google-Kooperation

Einführung kontextbezogener Werbung via Google für Opera 7.20 geplant. Mit der nichtöffentlichen Beta 11 von Opera 7.20 veränderte Opera die Art der Einbindung von Werbebannern in der unregistrierten Version des norwegischen Browsers und kooperiert künftig neben Advertising.com auch mit Google. Durch die Google-Zusammenarbeit wird künftig kontextbezogene Werbung in Opera angezeigt, was sich jedoch abschalten lassen soll.
/ Ingo Pakalski
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Opera 7.20 Beta 11 informiert beim ersten Programmstart, dass in der nichtregistrierten Version von Opera künftig zwei Möglichkeiten für Werbeeinblendungen in die Programmoberfläche angeboten werden. So hat man die Wahl zwischen den bisherigen Einblendungen über Advertising.com oder einer kontextbezogenen Werbung, die mit Hilfe von Google-Techniken eingebunden wird. Die Nutzung der Google-Werbung soll mit der Final-Version von Opera 7.20 offiziell eingeführt werden, wobei Opera auf Nachfrage versicherte, dass man die Google-Werbung auch in der fertigen Version von Opera 7.20 wird ausschalten können.

Laut Aussage von Opera werden die aufgerufene Webseiten-Adresse (URL) und die IP-Adresse für die kontextbezogene Werbung an Google übermittelt. Mit Hilfe dieser Daten versucht Google, zielgerichtet Werbung in der Programmoberfläche von Opera zu platzieren. So bestimmt Google mit Hilfe der IP-Adresse, in welchem Land sich der Nutzer aufhält und leitet die aufgerufene Webseite an die Google-Datenbank weiter, um zu erfahren, was sich für Inhalte auf der Seite befinden. Die Datenübermittlung gilt immer nur für das im Vordergrund befindliche Webfenster, weitere geöffnete Opera-Fenster tauschen keine Daten mit Google aus.

In Ausnahmefällen übermittelt Opera jedoch keine URL an den Google-Dienst. Dies gilt, wenn sich Zugangskennwörter in der URL befinden, wenn GET- oder POST-Anfragen mit "forms data" verwendet werden, sobald man sich auf gesicherten Webseiten (https://) befindet sowie für alle Nicht-HTTP-Protokolle. Zudem werden interne IP-Adressen gemäß RFC 1918 nicht gesammelt und schließlich erscheinen generell keine Werbebanner, wenn man Opera im Vollbildmodus betreibt.

Schaltet man die Belieferung mit kontextbezogener Google-Werbung aus, erscheinen die Werbebanner wie bislang auch von Advertising.com. In der aktuellen Beta-Version von Opera 7.20 gibt es keine Voreinstellung, welche Form der Werbebelieferung verwendet werden soll, so dass der Anwender hier die freie Wahl hat. Wer einen älteren Browser als Opera 7.20 verwendet, erhält vermutlich wie bisher die Werbung von Advertising.com, so dass erst Opera ab der Version 7.20 mit kontextbezogener Werbung von Google beliefert wird.


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