Software kopiert VHS-Kassetten auf CD oder DVD
Zunächst kopiert die Software "DaViDeo 3 für VHS-Kassetten" den gewünschten Film auf Festplatte, wobei die Anzahl der benötigten CDs oder DVDs gleich angezeigt wird. Als Datenquelle kommen handelsübliche VHS-Videorekorder oder Videokameras in Frage.
Nach dem Einlesevorgang lässt sich das Material schneiden, um etwa Werbepausen zu entfernen. Aber auch das Entfernen von eingeblendeten Logos der TV-Anstalten ist damit kein Problem. Mit Hilfe von Videosignal-Rauschunterdrückung, Weichzeichner, Farbbalance oder Gammakorrektur soll sich das Videomaterial gehörig verbessern lassen. Besitzer von DVD-Brennern können Kapitel erstellen, die sich an Szenenwechseln orientieren oder manuell gesetzt werden.
Nach der Bearbeitung wird die Filmdatei als DVD-Video, VideoCD, Super-VideoCD, Maxi-VideoCD oder Maxi-SuperVideoCD mit eigener Vorschaufunktion gewandelt. Einstellbare Kompressionsraten sollen die Rohling-Kapazität optimal ausnutzen. Maxi-VideoCDs speichert man bis zu vier Stunden Film auf einen handelsüblichen CD-Rohling. Schließlich lassen sich die Videos als DVD-R(W), DVD+R(W) oder CD-R(W) auf allen gängigen DVD- bzw. CD-Brennern ausgeben.
Als Systemvoraussetzungen nennt G Data einen PC mit einem Pentium III 850, 5 GByte freiem Festplattenspeicher, eine TV-Karte, einen Firewire-Anschluss oder eine Grafikkarte mit Videoeingang sowie einen CD- oder DVD-Brenner.
Die Windows-Software "DaViDeo 3 für VHS-Kassetten" soll Ende September 2003 zum Preis von 29,95 Euro in den Handel kommen.



