Spieletest: Neuer Flightsimulator 2004 von Microsoft

Screenshot #7
Das Fluggefühl zu beschreiben ist schwer möglich: Es wirkt alles realistisch,
die Flugzeuge reagieren alle sehr unterschiedlich auf Steuereingaben und das
Wetter. Ob diese Reaktionen nun realistisch sind kann man, wenn man eben noch
nie einen Doppeldecker oder einen Großraumjet selbst gefolgen ist, kaum sagen.
Die Illusion der Simulation ist jedoch ausgesprochen hoch, man fühlt förmlich
bei den Oldtimern, wie störrisch und unnachgiebig diese waren.
Die enthaltene Jeppesen-NavData-Datenbank beinhaltet VORs, NDBs, ILS, low- and high-altitude Airways und Intersections. Insgesamt werden nun noch ein paar mehr Flugplätze und Flughäfen weltweit simuliert - nach Angaben des Herstellers sind es nun ca. 24.000 Stück im Vergleich mit rund 22.000 im Flugsimulator 2002. Obwohl es nicht unbedingt notwendig ist, wurde eine Kollissionskontrolle auf dem Rollfeld immer noch nicht eingebaut. Wer also mit seinem Flieger im wahrsten Sinne des Wortes die Kurve kratzt, kommt unbeschadet davon.

Screenshot #8
Unverständlicherweise wird der FS 2004 in einer DVD-Verpackung ausgeliefert, in der zwar vier CDs, aber nur ein dünnes Heftchen als Handbuch liegen. Die restliche Dokumentation ist nach der Installation ausschließlich auf der Festplatte zu finden. Zwar gibt es gut gemachte Hilfen wie ein auf dem virtuellen Schoß ausbreitbares Tasten- und Funkverkehrlogbuch, eine verlinkte Hilfe innerhalb des Spiels, Multimediafeatures und die eingangs erwähnte, wirklich ansprechend gemachte Flugschule, doch wünscht man sich manchmal, dass man auch, ohne den Computer anwerfen zu müssen, etwas nachlesen und verinnerlichen kann.
Fazit:
Der Flight Simulator ist auch in der 2004er-Version immer noch ein Spiel, das
stunden- und monatelang zu fesseln vermag, wenn man einmal Blut geleckt hat und
nicht nach den ersten Abstürzen, verpatzten Flugstunden und der schieren Fülle
an Funktionen verzweifelt ist. Die 2004er-Version ist ein weiterer Meilenstein
auf der Entwicklung, die mittlerweile 20 Jahre auf dem Buckel hat und die
erfolgreichste Spieleserie der Welt ist. Man fragt sich, was in den kommenden
Generationen außer vielleicht herumlaufenden Figuren noch hinzukommen könnte, um den Simulator weiter zu verbessern.
Die Inbetriebnahme des Spiels stellt sich für manche Anwender leider als arges Installationsdrama dar. Hier hat sich Microsoft wirklich nicht mit Ruhm bekleckert: Oftmals bleibt man nach dem Spielestart schon beim Splashscreen stecken. Folgendes sollte beachtet werden: Man muss unbedingt DirectX 9.0b nachinstallieren, die neuesten Grafikkartentreiber verwenden, die der Hersteller zur Verfügung stellt und wenn möglich die 4. Spiele-CD, die mit einem Kopierschutz versehen ist, während des Spielens in ein Nicht-Brenner-Laufwerk einlegen. Auch der "Eigene-Dateien"-Ordner sollte nicht von seinem Originalplatz verschoben werden.
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Moin "Kollege"! Du bist also Pilot bei der LH? Und das auf einem Flugzeugtyp den es...
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