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GeForceFX zu langsam für Half-Life 2? Nvidia widerspricht

Valve: GeForceFX-Hardware benötigt spezielle Optimierungen, Radeon nicht

Der Half-Life-2-Entwickler Gabe Newell hat auf den "ATI Shader Days" die von Valve selbst entwickelte 3D-Engine präsentiert, welche als echte DirectX-9-Software hohe Ansprüche an die Hardware stellt. Genau diesen hohen Ansprüchen sollen Nvidias GeForceFX-Grafikprozessoren Newell zufolge nicht gerecht werden, da sie für den allgemeinen DirectX-9-Renderpfad - im Gegensatz zur ATI-Konkurrenz - zu langsam seien und stattdessen einer spezielle Optimierung bedürfen, die viel Entwicklungszeit benötige, aber selbst GeForceFX-5900-Ultra-Grafikkarten nur mit Radeon-9600-Karten gleichziehen lasse.

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Die US-Website "The Tech Report" hat die von Newell gezeigten Präsentationsfolien abgelichtet und ins Netz gestellt, die genannten Benchmarkwerte für die GeForceFX-Serie sind ernüchternd: Auf einem 2,8-GHz-Pentium-4-System im allgemeinen DirectX-9-Full-Precision-Renderpfad bei 1.024 x 768 Bildpunkten ohne Anti-Aliasing und mit aktuellen Treibern erreichte eine Grafikkarte mit GeForceFX 5200 Ultra mit knapp 10 Bilder/s und GeForceFX 5600 Ultra mit etwas über 10 Bildern/s Werte, die als unspielbar gelten dürfen. Nvidias Top-Produkt GeForceFX 5900 Ultra schaffte es immerhin auf spieltaugliche 30 Bilder/s, während Radeon 9600 Pro mit knapp unter 50 Bildern/s und Radeon 9800 Pro mit etwas über 60 Bildern/s weit vorn liegen.

Inhalt:
  1. GeForceFX zu langsam für Half-Life 2? Nvidia widerspricht
  2. GeForceFX zu langsam für Half-Life 2? Nvidia widerspricht

Mit dem speziellen GeForceFX-Renderpfad - der auf 16-Bit- anstatt 32-Bit-Rechengenauigkeit sowie besonders optimierte Shader-Programme setzt - sieht das Bild allerdings laut Newell etwas positiver aus: Zumindest GeForceFX-5900-Ultra-Grafikkarten schaffen es damit in die Nähe von 50 Bildern/s und setzen sich somit auf Radeon-9600-Pro-Niveau. GeForceFX 5200 Ultra und GeForceFX 5600 Ultra profitieren zwar auch von der Optimierung, schaffen es damit allerdings laut Präsentationsfolie auf knapp über 10 Bilder/s respektive knapp unter 15 Bilder/s. Als möglicher Ausweg neben der drastischen Grafikdetail- oder Auflösungsreduktion biete sich hier nur ein gänzlicher Verzicht auf die hübschen DirectX-9-Effekte und stattdessen der Rückschritt auf das weniger beeindruckende 3D-Effekte produzierende DirectX-8-Shader. Damit schaffen es 5200 Ultra und 5600 Ultra auf knapp unter 25 Bilder/s bzw. etwas über 25 Bilder/s - und müssen sich der GeForce4 Ti 4600 geschlagen geben, die es damit fast auf 45 Bilder/s bringt, und nicht weit weg von der GeForceFX 5900 Ultra liegt, die im DirectX-8-Rendermodus von Half-Life 2 etwas über 50 Bilder/s schafft.

Die für GeForceFX-Karten nötigen Optimierungen haben laut Newell das Fünffache der Entwicklungszeit des generischen Renderpfads in Anspruch genommen - die Zeit habe man investieren müssen, da man viele Kunden mit Nvidia-Hardware habe. Für die Zukunft malt Newell ein düsteres Bild für die aktuelle GeForceFX-Architektur: Immer komplexere DirectX-9-Shader würden die Optimierungen mittels zumindest teilweise eingeschränkter Rechengenauigkeit nicht mehr ermöglichen. Im Gegensatz dazu wäre ein derartiger Optimierungsaufwand für ATIs DirectX-9-Grafikchips gar nicht nötig gewesen.

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Martin_da_rula 20. Okt 2003

Von wegen besser als ne fx5900U, der Autor sollte mal seine Augen aufmachen und seine ATI...

Martin_da_rula 20. Okt 2003

Habt ihr eigentlich schon mal ein Spiel von ID gesehen, das unter DirectX läuft??? Sowohl...

Frank 05. Okt 2003

Kann es sein das da jemand JAva etwas unterschätzt.. wenn es eine direkte SChnittstelle...

tajbender 05. Okt 2003

aehm... lies das selbst bitte nochmal durch das hab' ich schon mitbekommen, so als...

|ACC|valve 05. Okt 2003

tajbender, du hast gerade selbst versucht zu lehren, dass lesen bildet und noch mehr DAS...


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