Spieletest: Fluch der Karibik - Abenteuer auf hoher See

Screenshot #3
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Wichtig für das jeweilige Vorgehen sind die Charakterwerte, über die man verfügt. Wer etwa nur wenig Punkte im Nahkampf besitzt, sollte tunlichst jegliches Duell vermeiden - zwar bestimmt man selbst per Knopfdruck, wann und wie oft zugeschlagen wird, der Sieg hängt aber letztendlich mehr von den eigenen Werten und weniger vom Geschick des Spielers ab. Ähnliches gilt auch in anderen Bereichen: Ohne einen guten Glückswert wird man im Glücksspiel nur wenig Erfolg haben. Je nach eigener Ausrichtung empfiehlt es sich also, die im Spielverlauf erworbenen neuen Punkte vor allem zur Aufbesserung der für die eigenen Präferenzen wichtigen Werte zu nutzen.

Screenshot #4
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Natürlich verbringt man seine Zeit aber nicht nur an Land in Tavernen oder Handelshäusern, sondern schippert auch auf dem weiten Meer herum, um die Wege zwischen den einzelnen Inseln zurückzulegen. Und auch hier wird man ein ums andere Mal in Gefechte mit anderen Schiffen verwickelt, die auf Grund ihrer Dauer manchmal allerdings viel zu ermüdend sind. Beeindruckend ist es allerdings, wenn man bereits über ein größeres Schiff verfügt und damit ein Fort angreift - sowohl taktisch als auch optisch ein absoluter Höhepunkt. Für böse Überraschungen sorgen auf hoher See Stürme und Wirbelwinde, die es einem sehr schwer machen, das eigene Schiff auf Kurs zu halten.

Screenshot #5
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Durch die Übernahme verschiedener Aufträge lässt sich die Kasse zusätzlich aufbessern, allerdings sollte man mögliche Folgen seiner Handlungen bedenken: Wer als Kopfgeldjäger agiert, wird auf manchen Inseln schon bald eher skeptisch beobachtet, eifrige Händler hingegen erwerben sich einen guten Ruf und können zum Beispiel andere ehrbare Kaufleute zu ihrem Schutz eskortieren.

Die Präsentation von Fluch der Karibik ist ein wenig zweispältig: Einerseits sehen das Meer und die einzelnen Schiffe beeindruckend gut aus, und auch an Land gibt es viele optische Leckerbissen wie sich realistisches wiegendes Gras und Ähnliches zu entdecken, auf der anderen Seite könnten insbesondere die Charaktere ruhig etwas detaillierter sein. Xbox-Spieler werden sich zudem öfter verwundert die Augen reiben: Das Spiel ruckelt an manchen Stellen so deutlich, dass man das Gefühl hat, einen zu alten PC für den Titel zu benutzen.

Fazit:
Wer gern an den Computerspiele-Klassiker "Pirates" zurückdenkt, wird "Fluch der Karibik" viel abgewinnen können, denn je nach eigenem Geschmack kann man hier durch Handel reich werden, sich beständig mit anderen Kapitänen duellieren oder aber auf See das eigene Freibeuterherz ausleben. Grobe Mängel bei der Bedienung, die viel zu langwierigen Seeschlachten und technische Mankos trüben allerdings den Spielspaß recht erheblich.

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 Spieletest: Fluch der Karibik - Abenteuer auf hoher See
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. . . . . 12. Aug 2008

Und jetzt fühl ihr euch toll weil ihr euch mal schön wichtig machen konntet... Ich finde...

kueppy 14. Nov 2006

Hallo, ich hab da erstmal noch eine andere dringende Frage...weiß hier einer zufällig wie...

Martin 14. Jul 2004

Im Schutz der Anonymität traut man sich einiges... ;)

wwwpax-europade 14. Jul 2004

Hallo, ich kenne das Spiel zwar nicht und kann Dir auch nicht weiterhelfen aber kommst Du...



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