Motorola: Geschrumpftes GPS-Modul kleiner als 2-Cent-Münze
Grundfläche von weniger als 200 Quadratmillimeter
Motorola hat mit FS Oncore einen winzigen Global-Positioning-System-(GPS-)Empfänger vorgestellt, der eine Grundfläche von weniger als 200 Quadratmillimetern beansprucht und vor allem wegen seines geringen Stromverbrauchs auch in tragbare Elektronikgeräte wie PDAs, Handys und Ähnliches eingebaut werden kann.

FS Oncore mit Dime
Der GPS Receiver ist in der Lage, autonome und assistierende GPS-Funktionen
auszuführen. Das Gerät arbeitet mit dem Motorola-Instant-GPS-Einzelchip
zusammen und soll so leicht in bestehende Gerätedesigns eingefügt werden können. Der FS Oncore liefert einen 3GPP-A-GPS-Datenstrom und kann Signale bis herunter zu -152 dBm empfangen. Das FS-Oncore-Modul kann beispielsweise für die
Navigation in Zusammenarbeit mit einem Mobilfunknetz eingesetzt oder
auch als Stand-alone-Modul genutzt werden.

Motorola FS Oncore
Das Gerät ist recht schnell, so soll die Zeit bis zum ersten Fix (Time to first fix, TTFF) bei einem Kaltstart durchschnittlich 30 Sekunden und die TTF bei einem Warmstart 40 Sekunden betragen. Ein Hot-Start soll schon nach 6 Sekunden einen Fix bringen.
Das Modul verbraucht im Schnitt nur 70 Milliwatt (mW) bei einer Positionierungsfixierung pro Sekunde. Dazu kommen hard- und softwaresteuerbare Stand-by-Funktionen. Das in einem "Reflowable LGA Package" untergebrachte Modul soll in einer temperaturbeständigeren Version (von minus 40 bis 85 Grad Celsius) in einer Größe von 14,5 x 18 x 2,7 mm und einer Version angeboten werden, die nur von minus 20 bis 75 Grad Celsius arbeitet.
Noch im September sollen Testmodule und Evaluierungskits bei Synergy-GPS unter www.synergy-gps.com für 500,- US-Dollar bestellbar sein. Im ersten Quartal 2004 soll dann die Serienfertigung anlaufen und weitere Software geliefert werden.
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