Spieletest: Otogi - Asiatische Kampfkunst und Magie

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Jeder Level wartet mit einer unterschiedlichen Aufgabe auf, allerdings ist meist nicht viel mehr zu tun als alle Dämonen aus einem im Nebel versunkenen Waldstück bzw. einem alten Tempel zu vertreiben oder aber ein paar magische Spiegel zu zerstören. Dabei kann man seinen Aggressionen übrigens freien Lauf lassen - Raiko zerlegt mit gut platzierten Schwerthieben auch Brunnen, Bäume und ganze Häuser in Schutt und Asche. Von Zeit zu Zeit gibt es auch kleinere Geschicklichkeitseinlagen, die auf Grund der etwas störrischen Kamera leider für ein wenig Frust sorgen. Ähnliches gilt für die teils mehrere Bildschirme großen Endgegner, für die man meist schon einige Versuche braucht, bis man sie wirklich besiegt hat.

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Optisch ist Otogi ein wahrer Augenschmaus: Zwar sind alle Szenerien recht düster - was das Spiel aber an stimmungsvollen Schauplätzen zu bieten hat, macht ebenso sprachlos wie die zahllosen Licht- und Partikel-Effekte. Mit denen meinte man es allerdings fast schon ein bisschen zu gut: Gerade in heftigeren Gefechten verliert man vor lauter glitzernden Explosionen und Lichtkegeln am Bildschirm schon mal vorübergehend den Überblick und weiß nicht mehr, ob und wenn ja wo noch Gegner auf einen warten. Übrigens haben die Entwickler Otogi noch ein kleines Rollenspielelement spendiert: Durch erfolgreiche Kämpfe steigt man im Rang auf und kann so stärkere Waffen und Zauber erwerben und nutzen.
Otogi ist exklusiv für die Xbox erhältlich, Umsetzungen für andere Systeme sind derzeit nicht geplant.
Fazit:
Spielerisch fehlt Otogi auf Dauer sicherlich ein wenig Abwechslung - das beständige Monster- und Dämonen-Gekloppe verlangt dem Spieler nur schnelle Reaktion und praktisch überhaupt kein Gehirnschmalz ab. Auf Grund der phänomenalen Präsentation, der extremen Agilität des Helden und der stimmungsvollen Atmosphäre sieht man darüber aber gerne hinweg - wer sich nicht daran stört, stundenlang Monster niederzuringen, wird seine wahre Freude mit Otogi haben.
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Also nix für ungut,aber für mich hört sich die Story so an als hätte da jemand kräftig...