Abo
  • Services:

Raymond: SCO-Chef verbreitet Lügen und Halbwahrheiten

Bruce Perens und Eric Raymond weisen McBrides Anschuldigungen zurück

Die Open-Source-Vertreter Eric S. Raymond und Bruce Perens haben die von SCO-Chef Darl McBride in seinem offenen Brief erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Sie nehmen McBrides Angebot zu Verhandlungen zur Kenntnis, weisen seine Anschuldigungen aber als Lügen und Halbwahrheiten, Ausflüchte und Beschimpfungen sowie Verdrehung der Tatsachen zurück. McBrides Unehrlichkeit sei keine Grundlage, um einen Kompromiss zu finden.

Artikel veröffentlicht am ,

McBride hatte unter anderen Raymond aufgefordert, den Namen desjenigen herauszugeben, der für die DDoS-Attacken auf SCOs Server verantwortlich war und Raymond dabei unterstellt, dieser kenne und decke den Täter, was dieser aber abstreitet. Vielmehr habe sein öffentlicher Aufruf, die Angriffe einzustellen, Erfolg gehabt, die Angriffe aufgehört, wofür sich Blake Stowell von SCO sogar bedankt habe.
Ebenso wie man bemüht war, die DDoS-Attacken auf SCO zu beenden, sei man auch interessiert, mögliche urheberrechtliche Fragen zu klären, die klar und offen in einer verantwortlichen Art aufgezeigt werden. Aus den Linux-Kernel-Archiven gehe klar hervor, dass Code, der möglicherweise Urheberrechte verletzt, nicht in Linux aufgenommen, sondern abgelehnt wurde.

Stellenmarkt
  1. ITEOS - Anstalt des öffentlichen Rechts, Freiburg, Heilbronn, Heidelberg, Karlsruhe
  2. Aenova Group, Wolfratshausen

"Für uns Software-Entwickler sind Urheberrechte unser wichtigstes Pfund", so Raymond und Perens in Reaktion auf McBrides Anschuldigungen. Auch sei die GPL eine Lizenz, die mit dem Urheberrecht arbeitet, nicht gegen dieses. "Wir weisen den Versuch, unserer Community als wilde Meute von Dieben geistigen Eigentums darzustellen, als haltlos und destruktiv zurück."

Der von der Open-Source-Community entwickelte Code sei offen für jeden einsehbar, was SCO nicht von sich behaupten könne. "Wer weiß, welche Verletzungen von Urheberrechten, entfernten Copyrights, gestohlene Technologien sich in den Tiefen geschlossener Quelltexte verbergen?"

Es gebe daher gar keinen Grund für Verhandlungen mit SCO, schließlich sei Linux das Werk der Open-Source-Entwickler und damit rechtmäßiger Besitz und gehöre weder SCO noch werde es jemals SCO gehören, so Raymond und Perens. Sei ihm die Sache ernst, solle McBride den angeblich geklauten Code offen legen und man würde schnellstmöglich der eigenen Verantwortung nachkommen und entweder sicherstellen, dass der Code rechtmäßig seinen Weg in Linux gefunden hat, oder ihn entfernen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  2. 164,90€
  3. 83,90€

daniel 12. Sep 2003

nun ja Bill gates hatte ne menge freunde. Aber als er sie mit DOS übers Ohr gehauen hatte...

Geek 11. Sep 2003

Was ist dir denn? Lies doch den Artikel, da ist deoch SCOs Angriff sogar nochmal...

Dieter 11. Sep 2003

Ist Golem nicht nett? Ein schneller Kuschelartikel für die Pinguine. Ob Raymond's Wort...

Patrick 11. Sep 2003

Das ist ja das lustige. Bei freier Software (ich mag den Begriff OpenSource nicht, denn...

Sascha Brandhoff 11. Sep 2003

Tachen bin selbst OSD (OpenSource Developer). Als ich mein Projekt begonnen habe ich viel...


Folgen Sie uns
       


Vampyr - Fazit

Vampyr überzeugt uns relativ schnell im Test. Nach einer Weile flacht die Blutsaugerei aber wegen langweiliger Gespräche und Probleme mit der Kameraführung ab.

Vampyr - Fazit Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /