Musikindustrie überzieht Tauschbörsenbenutzer mit Klagewelle
Bei den Angeklagten handelt es sich um Benutzer von Filesharing-Software wie Kazaa. Die Musikindustrie ändert durch diesen Klagen ihr Vorgehen: Wurde man bisher gerichtlich nur gegen die Betreiber von Tauschbörsen aktiv, richtet man sich nun direkt gegen die Nutzer derartiger Software.
Die RIAA will nach eigenen Angaben mit diesen Klagen eine abschreckende Wirkung erzielen und Nutzer von Tauschbörsen-Software darauf hinweisen, dass ihr Vorgehen gegen geltendes Urheberrecht verstößt. Dabei befinde man sich erst am Beginn einer groß angelegten Kampagne – innerhalb der nächsten Wochen könnten Tausende ähnlicher Klagen folgen.
Die Verklagten müssen nun damit rechnen, zur Kasse gebeten zu werden: Gelingt ihnen eine außergerichtliche Einigung, werden sie wohl pro Person einige Tausend US-Dollar zahlen müssen, kommt es zu einem Prozess, wird die Schadenssumme aber noch deutlich höher ausfallen.
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