Deutscher Release Candidate 4 von OpenOffice 1.1

Aktuelle Veröffentlichung behebt Programmfehler des Release Candidate 3

Der Release Candidate 4 von OpenOffice 1.1 bereinigt zahlreiche Programmfehler, die noch im vorherigen Release Candidate 3 entdeckt wurden. Damit soll die Software deutlich zuverlässiger zu Werke gehen und eine höhere Stabilität aufweisen. Neue Funktionen bietet die aktuelle Version nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Entwickler von OpenOffice 1.1 wollen ein möglichst fehlerfreies Office-Paket auf den Markt bringen, weshalb bis zu einer fertigen Version noch ein Release Candidate dazwischengeschoben wurde. Der ursprüngliche Zeitplan sah vor, nach dem Release Candidate 3 bereits die endgültige Version 1.1 anbieten zu können. Ob es noch einen Release Candidate 5 geben wird, steht derzeit nicht fest und wird nach Ende der Tests entschieden.

OpenOffice 1.1 erhielt verbesserte Im- und Export-Filter für einen besseren Umgang mit Office-Dateien der Microsoft-Produkte. Sämtliche Office-Dokumente lassen sich direkt als PDF-Datei abspeichern. Mit der neuen Version von OpenOffice können Dateien auch in PDA-Formate exportiert werden, wobei für PalmOS-Geräte das weit verbreitete AportisDoc-Format unterstützt wird, während für die Windows-CE-Plattform als Exportformate Pocket Word sowie Pocket Excel bereitstehen. Schließlich beherrscht das Office-Paket die Dateiformate Flash, DocBook, "flat XML" und XHTML.

Bei der Rechtschreibprüfung soll eine n-gram-Analyse bessere Korrekturvorschläge liefern. Über einen neuen Kommandozeilenparameter starten Präsentationen nun direkt nach dem Laden. Als Weiteres wurde ein beispielhafter XSLT-Filter für das XML-Format aus Office 2003 integriert und es werden Formularfelder aus Excel 95 und früher unterstützt.

Ferner lassen sich Zeichnungen in Kopf- und Fußzeilen einfügen und mit der UNO-Python-Bridge steht mit Python eine weitere Programmiersprache für das OpenOffice-Komponentenmodell UNO zur Verfügung. In den UNIX-Versionen von OpenOffice lassen sich Bitmap-Bilder per Copy-and-Paste bearbeiten. Ferner sammelt ein Assistent bei Programmabstürzen Informationen und leitet diese an die Entwickler weiter, um Programmfehler leichter bereinigen zu können. Außerdem gehören die Vera Fonts von Bitstream ab sofort zum Lieferumfang.

OpenOffice 1.1 Release Candidate 4 steht ab sofort für die Plattformen Windows, Linux und Solaris in deutscher Sprache zum Download bereit. Die aktuelle Fassung kann über eine existierende OpenOffice-Installation der Version 1.0.x aufgespielt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


CJ 10. Sep 2003

Danke für den Link. Scheint bereits sehr gut verbreitet zu sein, ich hatte über 1000...

Matthias 09. Sep 2003

Hab's gefunden. ed2k://|file|OOo_1.1rc4_030905_LinuxIntel_install_de.tar.gz|79563363...

Matthias 09. Sep 2003

Ist der schon im Donkey? Die FTps sind wieder mal zu.

ln 09. Sep 2003

Oh, peinlich. Danke! Da war ich vorhin schon und hab´s nicht gefunden => Blind...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Energiewende
Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf

IT ist der Game Changer der Energiewende - nur nicht in Deutschland.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Energiewende: Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf
Artikel
  1. Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
    Disney+, Netflix und Prime Video
    Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

    Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

  2. Mehrjährige Haftstrafe: Betreiber von Deutschland im Deep Web verurteilt
    Mehrjährige Haftstrafe
    Betreiber von Deutschland im Deep Web verurteilt

    Der Verurteilte war Betreiber einer der größten deutschsprachigen Darknet-Plattformen für den Drogenhandel - mit rund 16.000 Benutzern.

  3. Aufkauf der Restaktien: Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen
    Aufkauf der Restaktien
    Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen

    Das Angebot des Investors für die restlichen Anteile liegt vor. Die Software AG trennt sich derweil von zwei Produkten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /