Münzbetriebenes Sofort-Print-Terminal für Digitalfotos
Princiao von Fuji soll Einzelhandel Umsatzchancen eröffnen
Fuji Photo Film hat ein Sofort-Print-System für den Handel vorgestellt, das im Selbstbedienungsverfahren mit Münzen betrieben werden kann. Das Princiao Terminal, von dem es schon mehrere Varianten in Japan gibt, bietet dem Einzelhandel die Möglichkeit, Printdienstleistungen von Digitalkameraaufnahmen sowie von CDs als Selbstbedienung anzubieten. Durch seine platzsparende Konstruktion soll man das Gerät problemlos überall im und auch vor dem Laden aufstellen können.

Princiao-System
Das Terminal wird mit Euro-Münzen oder Geldscheinen betrieben. Der Kunde löst
den gewünschten Print-Auftrag durch Einwerfen des entsprechenden Geldbetrages
aus. Das Terminal nutzt das von Fuji entwickelte Printpix-Druckverfahren, das
ein Thermoautochrompapier einsetzt. Es ist standardmäßig mit zwei Druckern
ausgestattet und kann nach Bedarf bis auf vier Drucker aufgerüstet werden. In
dieser Ausstattung bietet das Terminal eine Produktivität von bis zu 250 Prints
pro Stunde im gängigen Fotoformat 10 x 15 cm (genauer: 102 x 148 mm).
Das Gerät verfügt über eine Benutzeroberfläche, die mit einem Touchscreen-Panel bedient wird. Das System akzeptiert alle gängigen Digitalkameraspeichermedien: xD-Picture Card, Smartmedia, Compact-Flash, SD Cards sowie Memory Sticks. Das Princiao Terminal ist mit einem CD-RW-Laufwerk ausgestattet, über das digitale Daten von CD eingelesen und Bildabzüge erstellt werden können. Es ist aber auch möglich, die eigenen Fotos von der Speicherkarte auf einer CD zu speichern, die im Terminal erstellt wird.
Als Papier wird spezial beschichtetes Printpix-Papier eingesetzt, das eigene Farben erzeugt. Weder Farbbänder noch Toner sind erforderlich, dies macht das System wartungsarm. Die Bildgebung funktioniert über thermische Energie von den Druckköpfen und UV-Licht zur Fixierung der Bilder. Das Verfahren kann 16,77 Millionen Farben mit 256 YMC-Abstufungen erzeugen.
Es ist nach Angaben von Fuji damit zu rechnen, dass Systeme dieser Art ab November 2003 im deutschen Handel anzutreffen sind. Die Abzugspreise sind nicht bekannt und vermutlich auch vom Betreiber festlegbar.
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