Wuff: Sony kündigt dritte AIBO-Generation an
Dank der auf einem 32-MByte-Memory-Stick mitgelieferten Software "AIBO Mind" kann der überarbeitete AIBO etwas besser auf Sprachkommandos und per Sensoren erfassten Berührungen reagieren, verspricht Sony. So werden nun 180 verschiedene Sprachkommandos verstanden, die Vorgänger schafften es nicht einmal auf die Hälfte davon. Eine neu hinzugekommene Mustererkennung erlaubt es auch, mittels 15 verschiedener, vor die Kamera des Roboters zu haltenden, kreditkartengroßen AIBO-Kärtchen Befehle, Einstellungs- und Modus-Veränderungen zu übermitteln. Diese Technik erlaubt es dem ERS-7 erstmals, seine entsprechend markierte Ladestation zu erkennen und sich bei schwachem Akku selbsttätig aufzuladen.
Drei neue Infrarot-Entfernungs-Sensoren – zwei in der Schnauze und einer in der Brust – helfen dem überarbeiteten AIBO, sich besser in seiner Umgebung zurechtzufinden und Wände sowie Hürden zu meiden. Mit dem in der Brust steckenden Sensor lassen sich zudem Kanten besser erkennen und das Risiko vermindern, dass AIBO aus größerer Höhe herunterfällt.
Neben dem AIBO ERS-7 wurde noch eine um ERS-7-Unterstützung erweiterte Version des frei verfügbaren Open-R-Entwicklungspakets in Aussicht gestellt, welche die Programmierung eigener Roboter-Software ermöglicht. Eine offizielle Beta-Version wird zur Auslieferung des ERS-7 verfügbar sein, das fertige Entwicklungspaket folgt jedoch erst im Februar 2004.
Sonys AIBO ERS-7 kostet in den USA rund 1.600 US-Dollar (zzgl. Steuer), umfasst WLAN, die AIBO Mind Software, eine Ladestation, einen Akku, 15 AIBO-Cards, einen Spielzeugknochen namens "AIBOne" und einen rosafarbenen Ball. Die Auslieferung wird in den USA Anfang November 2003 beginnen, eine Vorbestellung ist ab 10. Oktober 2003 etwa über www.us.aibo.com möglich. In Japan wird der Roboter-Hund, der für Forschungszwecke u.a. von Unis genutzt wird, bereits ab 27. Oktober 2003 erhältlich sein. Für Europa wurde noch kein Termin genannt.