Wuff: Sony kündigt dritte AIBO-Generation an

AIBO ERS-7 "denkt" schneller, befolgt mehr Sprachkommandos und erkennt Kanten

Kurz nach der Ankündigung in Japan hat auch die amerikanische Roboter-Abteilung von Sony, Entertainment Robot America (ERA), die dritte Generation des Roboter-Hundes AIBO vorgestellt. Das ERS-7 getaufte AIBO-Modell ist im Vergleich zu seinen Vorgängern mit schnellerem Prozessor, doppelt so viel Speicher und einer höher auflösenden Kamera ausgestattet.

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AIBO ERS-7
AIBO ERS-7
Zum Einsatz kommt nun ein mit 576 MHz getakteter 64-Bit-RISC-Prozessor, der auf 64 MByte SDRAM zugreifen kann, die Software wird wie gehabt von einem eingesteckten Memory Stick geladen. Überarbeitet wurde beim AIBO ERS-7 auch die Schnauze: Die schon beim ERS-220 eingeführten Status-LEDs wurden verbessert und werden nun marketingträchtig als "Illume-Face"-Funktion beworben. Der Sinn ist jedoch der gleiche geblieben, da AIBO darüber weiterhin Gefühle und Emotionen simuliert sowie Funktionskonditionen zeigt.

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Dank der auf einem 32-MByte-Memory-Stick mitgelieferten Software "AIBO Mind" kann der überarbeitete AIBO etwas besser auf Sprachkommandos und per Sensoren erfassten Berührungen reagieren, verspricht Sony. So werden nun 180 verschiedene Sprachkommandos verstanden, die Vorgänger schafften es nicht einmal auf die Hälfte davon. Eine neu hinzugekommene Mustererkennung erlaubt es auch, mittels 15 verschiedener, vor die Kamera des Roboters zu haltenden, kreditkartengroßen AIBO-Kärtchen Befehle, Einstellungs- und Modus-Veränderungen zu übermitteln. Diese Technik erlaubt es dem ERS-7 erstmals, seine entsprechend markierte Ladestation zu erkennen und sich bei schwachem Akku selbsttätig aufzuladen.

Drei neue Infrarot-Entfernungs-Sensoren - zwei in der Schnauze und einer in der Brust - helfen dem überarbeiteten AIBO, sich besser in seiner Umgebung zurechtzufinden und Wände sowie Hürden zu meiden. Mit dem in der Brust steckenden Sensor lassen sich zudem Kanten besser erkennen und das Risiko vermindern, dass AIBO aus größerer Höhe herunterfällt.

ERS-7 findet Ladestation selbstständig
ERS-7 findet Ladestation selbstständig

Dank des nun integrierten WLAN-Adapters kann der ERS-7 von Hause aus mit dem PC ferngesteuert und Kamerabilder empfangen werden. Neu ist, dass per Internet bzw. Web-Browser nun auch Updates auf den AIBO Mind Memory Stick kopiert werden können - das soll aber erst ab der Verfügbarkeit des separat zu erwerbenden "AIBO Custom Manager" (ACM) möglich werden, der laut Sony noch 2003 über ERS erscheinen wird.

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Neben dem AIBO ERS-7 wurde noch eine um ERS-7-Unterstützung erweiterte Version des frei verfügbaren Open-R-Entwicklungspakets in Aussicht gestellt, welche die Programmierung eigener Roboter-Software ermöglicht. Eine offizielle Beta-Version wird zur Auslieferung des ERS-7 verfügbar sein, das fertige Entwicklungspaket folgt jedoch erst im Februar 2004.

Sonys AIBO ERS-7 kostet in den USA rund 1.600 US-Dollar (zzgl. Steuer), umfasst WLAN, die AIBO Mind Software, eine Ladestation, einen Akku, 15 AIBO-Cards, einen Spielzeugknochen namens "AIBOne" und einen rosafarbenen Ball. Die Auslieferung wird in den USA Anfang November 2003 beginnen, eine Vorbestellung ist ab 10. Oktober 2003 etwa über www.us.aibo.com möglich. In Japan wird der Roboter-Hund, der für Forschungszwecke u.a. von Unis genutzt wird, bereits ab 27. Oktober 2003 erhältlich sein. Für Europa wurde noch kein Termin genannt.

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Wauzi 05. Sep 2003

Wann kommt dann ein Kampfhund auf den Markt? Der kann dann wie Terminator die Menschheit...

gollum 05. Sep 2003

Oberste Direktive - wohl ein wenig zu viel Star Trek geschaut, hm? ;-) Das mit dem blöden...

[MoRE]Mephisto 05. Sep 2003

Der ist sicherlich mit den 3. Grundgesetzen der Robotik ausgestattet (siehe Literaur und...

jaja 05. Sep 2003

stand doch im artikel... er hat einen sensor um abgruende zu erkennen...



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