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BSI warnt vor automatisierten Wurm-Warnungen

Automatisierte Warnungen von Viren-Schutzprogrammen verunsichern Anwender. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fordert Administratoren auf, keine automatisierten Benachrichtigungen über Würmer in ihren E-Mails an die Absender zu versenden. Vor dem Hintergrund aktueller Würmer wie Sobig.F , die gefälschte Absenderadressen verwenden, führen diese Warnungen meist nur zur Verunsicherung der Anwender.
/ Jens Ihlenfeld
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Viele Anwender erhalten gegenwärtig E-Mails mit dem Hinweis, dass sie versucht hätten, einen Wurm zu versenden. Es handelt sich dabei um Warnungen durch Viren-Schutzprogramme, die dem im From-Feld aufgeführten Absender einer E-Mail eine automatisierte Warnung zukommen lassen, falls ein Wurm entdeckt worden ist.

War diese Option in der Vergangenheit recht nützlich, da meist erst mit einer solchen Benachrichtigung der Absender erfuhr, dass er einen infizierten Rechner hat, laufen diese Warnungen heute meist in Leere. Mittlerweile fälschen Würmer sehr häufig die Absenderadresse.

Durch die nutzlos gewordenen Wurm-Warnungen würden die E-Mail-Rechner zusätzlich stark belastet und die Anwender verunsichert. Das BSI empfiehlt(öffnet im neuen Fenster) daher, auf die automatisierte Versendung von Warnungen durch Viren-Schutzprogramme zu verzichten.


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