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BA hält Kooperationsangebot mit privaten Job-Börsen aufrecht

"Virtueller Arbeitsmarkt" soll Vorteile für alle Marktteilnehmer bringen

Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) steht eigenen Angaben zufolge Kooperationen mit den Online-Stellenmärkten von Zeitungen und Zeitschriften sowie den insgesamt rund 400 Internet-Job-Börsen weiterhin aufgeschlossen gegenüber. Das ab Dezember 2003 an den Start gehende und zurzeit unter dem Projektnamen "Virtueller Arbeitsmarkt" (VAM) vorbereitete neue Service-Portal der BA verstehe sich als sinnvolle Ergänzung, die für deutlich mehr Transparenz auf dem Arbeitsmarkt sorgen soll.

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Kooperierende Job-Börsen können nach Meinung der BA durch den Zugang von Kunden und Besuchern aus dem VAM mit einer Steigerung der Besucherzahlen und ihrer Werbeeinnahmen sowie mit zusätzlichen Umsätzen durch die provisionsfreie Weiterleitung von Stellenangeboten rechnen. Bewerber- und Stellenprofile könnten auch zwischen den Arbeitsmarktpartnern ausgetauscht werden.

Stellenmarkt
  1. MED-EL Medical Electronics, Innsbruck (Österreich)
  2. Porsche AG, Zuffenhausen

Der Virtuelle Arbeitsmarkt enthält eine zentrale Plattform mit unterschiedlichen Zugriffsberechtigungen für alle am Arbeitsmarktgeschehen beteiligten Personengruppen. Ziel ist es, mit neuen Internet-Technologien den Arbeitsmarkt transparent zu machen, Arbeitslosigkeit zu vermeiden, die Vermittlung in Arbeit zu beschleunigen und zur Verkürzung der Dauer von Arbeitslosigkeit beizutragen. Dabei möchte die BA das Know-how ihrer Arbeitsmarktpartner (z.B. kommerzielle Job-Börsen) nutzen und sie in das neue Online-Dienstleistungsangebot einbinden.

Die Online-Stellenmärkte sehen im Vorgehen der BA eine aggressive Ausdehnung ihrer Aktivitäten, "um ihr ramponiertes Image mit Erfolgszahlen im Marktsegment der karrierebewussten Stellenwechsler aufzupolieren. Dass sie damit über ihren Kernauftrag hinaus zum konkurrierenden Marktteilnehmer wird, der seine Leistung auf Grund staatlicher Subventionen kostenlos anbieten kann, wird von den professionellen Anbietern als Kampfansage verstanden", so die vier Unternehmen jobpilot, Monster, JobScout24 und StepStone.



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