Microsoft will Lizenzgebühren von IM-Client-Herstellern

Ab Mitte Oktober 2003 ist Schluss mit kostenloser Mitnutzung des MSN-Netzes

Microsoft will nach Informationen von IDG-Singapur Hersteller von Instant-Messaging-Clients, die auf das MSN-Instant-Messaging-Netzwerk zugreifen, zur Kasse bitten oder die von ihnen erstellte Software künftig aus dem MSN-Instant-Messaging-Netzwerk aussperren.

Artikel veröffentlicht am ,

Von den Cerulean Studios, die den beliebten Trillian IM Client herstellen, wurde bereits verlautet, dass man die Lizenzgebühren zahlen wolle. Wie hoch diese sind und ob unter Umständen nur die kostenpflichtige neue 2.0-Pro-Version von Trillian dann weiterhin auch Verbindungen zum MSN-IM zulässt, ist nicht bekannt.

Microsoft wolle mit dem Auschließen unlizenzierter IM-Clients Mitte September beginnen, berichtet IDG-Singapur. Der vollständige Ausschluss aller unlizenzierten Clients soll am 15. Oktober 2003 vollzogen werden. Nach Angaben von Microsoft sei der Betrieb des Netzwerkes zu teuer und zu sicherheitsanfällig, als dass man weiterhin unlizenzierte Drittanwendungen damit zusammenarbeiten lassen wolle.

Neben dem MSN Messenger gibt es weitere populäre Instant-Messaging-Anwendungen wie den AOL Instant Messenger und den Yahoo Messenger sowie ICQ von AOL. Microsoft gibt 100 Millionen Nutzer seines Dienstes an, die sich jeden Tag einloggen würden. Neben den von Unternehmen beherrschten IM-Netzen gibt es auch freie Alternativen wie Jabber, die vor allem auch dezentralisiert betrieben werden können.

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The Amigo 01. Sep 2003

Damit dürfte Mikroweich alle Benutzer von Betriebssytemen für die kein offizieller Klient...

Flo 01. Sep 2003

Nein offene Standards hemmen keine Innovation... im Gegenteil... Siehe XML OpenGL etc...

Python 01. Sep 2003

Bei Jabber kümmert man sich um eine Standardisierung seitens der IETF - http://www...

TAFKAR 01. Sep 2003

Was haben IM-Protokolle mit der W3C zu tun? Aber ein Standart währe nicht schlecht...



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